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Die Linken und ihr Problem mit Gewalt

12.11.2017
 

Two Legs Bad - Four Legs Good

Die Linken, doch, sie haben ein Problem mit Gewalt, und zwar ein ernsthaftes und besonders mit extremer Gewalt. Befragt man einige ihrer eifrigsten Protagonisten dazu, stellen sie das absolut nicht in Abrede, im Gegenteil, sie sind geradezu erpicht und stolz auf ihre Gewalt - was an sich widersinnig ist, denn Gewalt ist per se schlecht.

Allerdings nicht für diese Linken: Ihre Gewalt ist gemäss ihrer eigenen Definition gut, da es linke Gewalt ist. Ein paar Andersdenkende schädigen? Deren Häuser und/ oder Autos anzünden? Ein paar Polizisten tödlich verletzen? Gegen Andersdenkende hetzen und immer schön nach dem Motto handeln: "Und willst du nicht mein Bruder sein (und so denken und handeln wie ICH, der SUPERLINKE, befehle), dann schlag ich dir den Schädel ein!" Stalin lässt grüssen.

Stalin, der mehr Menschenleben auf dem Gewissen hat, als alle Rechtsextremen zusammen genommen. Oder, wie Orwell so schön beschreibt in Animal Farm:"Four legs good, two legs bad". Auch wenn aus den vierbeinigen Schweinen ganz schnell kleine zweibeinige Diktatoren werden, die alle tyrannisieren wollen mit ihrem: "Wir haben das Meinungsmonopol, wir wissen, was gut und was schlecht ist, und ihr haltet die Klappe und pariert - und basta."

Ja, wie die (extremen) Linken das lieben! Wie sie allen Diskurs mit Andersdenkenden, von links bis rechts verweigern. Ganz die Demokratiegegner. Wie sie sich als kleine Herrgöttlein gefallen, die alleine wissen, was gut und schlecht, Recht und Unrecht ist. "Was brauchen wir Demokratie, die offene, ehrliche und gleichberechtigte Auseinandersetzung mit Gedanken und Einstellungen, mit Einsichten und Zweifeln, die andere haben, wenn wir alleine klug und allwissend sind und die Welt uns gehört und parieren soll. Alle müssen nach unserer Facon selig werden und wenn sie das nicht wollen- na dann schlagen wir ihnen den Schädel ein." So einfach gestrickt, handgestrickt, nur linke Maschen, ist die Welt und das Weltbild der extremen Linken und auch der weniger extremen Linken. 

Diese Hybris reicht weit in Mitte-Links Kreise hinein. UND bekommt sogar noch Beifall von gewissen linken Ministern, die es EIGENTLICH besser wissen sollten. Ganz zu schweigen von ein paar mehr als primitiven Parlamentarier/innen, die ihre Stellung obszön für's Gewaltgeschäft missbrauchen.

Und man bekommt Unterstützung von diversen Medien, für die die Regel gilt: Nur nicht differenzieren, nur nicht nachdenken, nur nicht andere Meinungen mit bedenken, nur hübsch manipulieren und frisieren und zurechtbiegen und simplifizieren, bis das linke Weltbild wieder in Ordnung ist und stimmt und als einzig wahres verkauft werden kann.

Wie erfrischend nett! Solch eine MANIPULATION. Wenn aber andere ebenso zu manipulieren versuchen- oh weija! Dann werden wir aber ärgerlich, wir Linken Alleinwisser Herrgötter. Dann schlagen wir doch glatt drein. Oder ermuntern zumindest andere, unsere pöbelnden Proleten, dreinzuschlagen, da wir uns die feinen Pfötchen ja doch nicht allzu dreckig machen wollen.

Man schmückt sich mit irgendwelchen Philosophen, die es nicht besser wussten und ebensolche Parolen vorplapperten, die jetzt von der neuen Linken nachgeplappert werden. Hauptsache man 

1. ist gegen das (mitte-rechts) Establishment

2. beschimpft Polizisten grundsätzlich

3. schaltet den Verstand auf "AUS"

4. fühlt sich als Halbgott (oder besser noch als Ganzgott)

5. akzeptiert keinerlei Grenzen und Gesetze, die eigentlich für alle gelten,

(denn als ganzer Halbgott steht man ja über den Gesetzen, nicht wahr? L'Etat c'est MOI. Und MOI weiss alles und alles am besten.)

6. fühlt sich aller Welt verbunden, denn das kostet ja nichts, da es unverbindlich ist.

Und sollte es doch etwas kosten, dann haben die anderen, die "rechten Spiesser" für die Kosten aufzukommen, und wenn diese es nicht tun wollen, oder Bedenken äussern, bedroht man sie ein bisschen oder auch ein bisschen sehr oder nennt sie Nazi oder sonstwas. Der/ die Linke selbst zieht in seiner/ ihrer scheuklappenhaftigen Dummheit fröhlich weiter in weitere Unverbindlichkeiten und fühlt sich super "anti-f" und anti-alles, aber natürlich pro die "Unterdrückten dieser Welt".

Nur - wer sind diese? Diejenigen, die Frauen am meisten unterdrücken? Obwohl die Linken doch angeblich für Gleichberechtigung der Geschlechter sind? Oder diejenigen, die Homosexuelle mit dem Tod bedrohen? Obwohl die Linken doch angeblich für "Ehe für alle" sind und geradezu versessen dieses Gesetz durchgebracht haben? Oder die Terroristen und Bombenleger, die ebenso - ganz wie die extreme Linke selbst - alle Andersdenkenden (inklusive unsere lieben extremen Linken) vom Antlitz der Erde wischen wollen? Also sind die Linken gar nicht so exklusiv super? Ihre Gesinnungsbrüder, nur mit anderen Vorzeichen oder Farbmischungen, sozusagen, wären die Allerübelsten dieser Welt?

Übrigens hat DIE LINKE im Osten Deutschlands die meisten Stimmen bei der Bundestagswahl an die extreme Rechte, nämlich die AfD verloren: 430 000 Stimmen wechselten am 24. September von links aussen nach rechts aussen. Kein Wunder, denn die extreme Rechte wie die extreme Linke sind tatsächlich nur zwei Seiten EINER MEDAILLE: die des Extremismus. Sie sind austauschbar, einfach mit einer jeweils anderen Farbe überstrichen. Aber das ist eine reine Äusserlichkeit, die den Charakter von extrem Links und extrem Rechts einfach ein bisschen übermalt. 

Wie gesagt, Orwells Schweine verwandeln sich in Menschen und Menschen werden zu Schweinen. Es liegt nicht an der politischen Magie Rechts oder Links, sondern an der Grundhaltung, der Ethik, der Moral.

Dann ist auf einmal Rot Schwarz und Braun Rot. Faschismus und Rechtsextremismus reichen dem Linksextremismus und Kommunismus die brüderliche Hand, die erstickende Umklammerung.

Denn der Unterschied ist nicht derjenige der Farbgebung. Diese kann beliebig benannt werden. Der Unterschied ist, ob man ein Gewalttäter ist oder nicht, ein Extremist, oder nicht, ein Unterdrücker oder nicht. Und dabei macht es keinen Unterschied, ob sich der Unterdrücker und Gewalttäter scharz oder rot oder braun oder gestreift anmalt. Gewalt ist und bleibt Gewalt und ist immer primitiv und schlecht. Und zeigt im Grunde nur, dass man ein armseliges Würstchen ist, dass weder argumentieren, noch diskutieren kann, das von Verhandeln, Kompromisse Schliessen und Demokratie keine Ahnung hat, dass nicht einmal menschlichen Anstand und Empathie besitzt. Aber Dreinschlagen, ja, das kann das Würstchen, besonders auf Schwächere oder wenn es sich mit anderen armen Würstchen sicher in der Überzahl fühlt. Ganz wie anno dazumal auf dem Schulhof als kleiner Bub, aber grosser Egomaniker.

Ja, so primitiv kann man sich die Welt zurechtbiegen, wenn man sie durch die rosarote bis rote bis schwarze und braune Brille betrachtet und nur schnell und unüberlegt dreinschlägt.

Eine sehr interessante Studie (siehe Englische Version) hat aufgezeigt, dass neben dem immer stärker zunehmenden Islamisten Terror, der linke Terror weltweit der schlimmste war und (wieder) ist und die meisten Opfer von 1970 bis 2008 hatte. Die Islamisten machen ihm heute (obwohl der linke Terror seit 2008 wieder zunimmt) den 1.Rang in punkto Morden und Attacken streitig.

Sie können sich diesbezüglich die Hand reichen. Allerdings ist das kein Ruhmesblatt, sondern zeigt nur, wie primitiv, und sozial und intellektuell unfähig beide Arten von Terroristen sind.

Auch in der Schweiz erschien eine Studie über die Affinität Jugendlicher zu Extremismus und Gewalttaten. Sie zeigt ein ähnliches Bild: 8% der befragten 17 Jährigen neigen dem LINKEN Extremismus zu, rund 4% dem rechten und rund 1% den Islamisten.

In der Schweiz, wo es ansonsten doch ziemlich friedlich und demokratisch zu- und hergeht, verüben LINKSEXTREME PRO WOCHE ZWEI ANSCHLÄGE. Diese Zahlen sprechen für sich.

Linksextremismus ist in Europa ein generelles Poblem und zwar schon seit Jahrezehnten. Es wird aber immer wieder herunter gespielt, indem vor allem auf den um ein Vielfaches unbedeutenderen Rechtsextremismus verwiesen wird. Unterstützt wurden und werden die Linksextremen dabei auch von linken Politikern, die es eigentlich besser wissen müssten, wie dem nun zum Glück der Vergangenheit angehörenden deutschen Ex-Justizminister Maas, für den Linksextremismus "nur Reaktion" auf Rechtsextremismus war. Was schon von den Fakten her "fake news", oder auch "maas-news" genannt, ist.

(14.10.2017)