Neues:

Saudi Arabien

13.03.2017
 

Moslems Only (M.P. Round the World)

Saudi-Arabiens König wird Japan besuchen.

Nein, aber auch! Der Aufwand, der dabei betrieben werden wird, nicht zu glauben.

Da haben wir ein Land, dessen finanzielle Zukunft trotz des vielen Erdöls im Boden nicht allzu rosig aussieht. Da haben wir ein Land, dessen männliche Bewohner sich weder durch Kreativitat noch Leistung auszeichnen. Da haben wir ein Land, das seinen unerträglichen fundamentalistischen wahabitischen Glauben in alle Welt hinaustragen möchte.

Und da haben wir ein Land dessen König mit ca 1'200 (liebe Leserinnen und Leser, ja, sie haben richtig gelesen, 1'200) Begleitpersonen in X Flugzeugen zum Staatsbesuch nach Japan reist. Grosskotziger und grössenwahnsinniger geht's nimmer!!

Die Japaner suchen schon fieberhaft nach Luxusunterkünften und Luxuslimousinen, die das ganze Pack unterbringen und herumchauffieren werden.

Wen freut's? Die Luxusläden in Tokyo natürlich. Die werden die Geschäfte ihres Lebens machen. Sofern die benutzten Kreditkarten auch ihres Kredites würdig sind, versteht sich. Na, dann mal los, liebe Japaner! Her mit dem saudischen Klütter.

Und dann mal los, teure Saudis: Gebt mal an, was das Zeug hält, solange es noch geht.

Und dann mal los, ihr muslimischen Fanatiker. Wollt ihr Japan auch noch mit euren unerträglichen Moscheen beglücken, wie ihr es schon in Europa tut? Hoffentlich ist Japan nicht so dumm, dass es das gestatten wird.

Was könnte man nicht alles mit dem Geld, das da zum Fenster hinausgeworfen wird, Gutes tun. Die Saudis könnten damit z.B. arme muslimische Flüchtlingskinder und Flüchtlingsfamilien unterstützen, ganz so, wie es in ihrem Glauben heisst: Man soll Arme unterstützen. Noch dazu Arme, die arm wurden, da die saudische Luftwaffe sie fleissig bombardiert (Yemen).

Millionen muslimische Syrer, ausgebombt und verzweifelt, warten auf brüderliche Hilfe ihrer saudischen Glaubensbrüder. Erhalten sie diese? Nein, doch. Es ist der saudischen Regierung wichtiger, das Geld grosskotzig mit Luxusartikeln, die nun wirklich niemand braucht, zu verschleudern. 1'200 Menschen, die um die halbe Welt fliegen, Luxus Klasse natürlich, um sich dann tagelang in sinnlosem Luxus zu wälzen, wie daheim, versteht sich, sind der angeblich so "frommen" Regierung wichtiger, als das Glaubensgebot, muslimischen Armen zu helfen.

Man will zwar seinen archaischen Glauben in alle Welt exportieren, um die Menschen damit recht kräftig zu unterdrücken, aber selbst dem menschlichen Teil dieses Glaubens nachleben und Gutes tun? Pah!

(13. 3. 2017)

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Saudi-Arabien und die USA

Die USA helfen ihren besten Freunden, den Saudis, mit ihrem Aggressionskrieg in Yemen. Angeblich sei ein Schiff der US-Marine von Yemen aus bombardiert worden. Und wer das tut, wehe, wehe, der wird bestraft; das wird gerächt, erklärt der US Verantwortliche. Also: Bomben auf Yemen und noch mehr Waffen an Saudi-Arabien, die schon 2015 für über 9 Milliarden Dollar Waffen aus den USA und vor allem auch aus Grossbritannien gekauft haben. 

Geschäft ist schliesslich Geschäft. Und dem Geschäft sind Menschenleben egal. So ein paar yemenitische Menschenleben? Das ist doch den Waffenverkäufern und der US Army schnuppe. Na und? Kinder, die sterben? Na, das sind Kollateralschäden, die gibt's eben im Krieg. Ist doch uns egal, sagen die Verantwortlichen Saudis und US Verantwortlichen.

Und wer US Schiffe beschiesst, wird selbst beschossen. Klingt verdächtig nach der Golf von Tonkin Affäre, anno dazumal, als die USA endgültig in den Krieg gegen Vietnam eintraten. War auch damals schon nur ein Vorwand. So wie die Anschuldigung des angeschossenen Schiffes heute einer ist. Selbst wenn diese Tatsache stimmen sollte: Ist das ein guter Grund, einen grausamen Krieg zu führen? Wo befand sich denn das besagte US Schiff zu der Zeit?

So macht man gut Wetter bei den Saudis, die wütend auf ihren guten Partner USA sind, nachdem das Parlament die Exekutive überstimmt hat und gegen die Saudis vorgehen will punkto 9/11, nicht wahr?

(15.10.2016)

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Schuldig oder nicht?

Gute Frage. Unschuldige haben normalerweise nichts gegen Untersuchungen, die ja ihre Unschuld beweisen werden.

Saudi Arabien reagiert aber sehr heftig auf ein Gesetz, das in den USA eingebracht werden soll und Hinterbliebenen der Terroranschläge vom 11. September 2001 direkte Klagen gegen Saudiarabien wegen staatlicher Unterstützung von Terrorismus erlauben würde. Einen Verbündeten haben die Saudis in Obama, der partout nichts von diesem Gesetz wissen möchte und sein VETO dagegen eingebracht hat. Aber: Pech für ihn und die sich hinter ihn steckenden Saudis: In den USA funtioniert die Demokratie noch mit ihren "checks and balances".

Der Senat hat das Veto am 29. 9. mit überwältigender Mehrheit von 97 der insgesamt 100 möglichen Stimmen kassiert. Und hoffentlich tut das Repräsentantenhaus ein Gleiches. Den Saudis gehört nämlich schon lange einmal ein ordentlicher diplomatischer Klapps auf die Finger, oder, salopp ausgedrückt, eines auf den Deckel.

Das würde bedeuten, dass Hinterbliebene der Opfer der 9/11 -Anschläge gegen Saudi-Arabien klagen könnten. 15 der 19 Täter waren Saudis und es gibt, wie schon einmal berichtet, ein von Obama immer noch geheim gehaltenes "Paper" über saudische Unterstützung der Attentate.

Warum tut Obama das und macht sich damit zum Mitschuldigen mit den saudischen Tätern und dem saudischen Staat indem er sie schützt? Gute Frage. Zu bedenken ist, dass der Herr Präsident, kaum gewählt, zu Unrecht den Friedensnobelpreis erhielt. Er verdiente ihn damals nicht und erhielt ihn nur, da er der erste Nicht-ganz-Weisse Präsident der USA ist. Das ist aber kein Grund für die Vergabe eines Friedensnobelpreises. Und er hat ihn auch bis heute immer noch nicht verdient, da er nichts, aber auch gar nichts getan hat während seiner zwei Amtsperioden, was den Weltfrieden gefördert hätte.  

Im Gegenteil: Er hat die Saudis mit Waffen und noch mehr Waffen beliefern lassen, die diese wiederum schändlicherweise gegen Yemen einsetzen. Und ihre salafistischen Islamisten stecken hinter allen möglichen Schandtaten, weltweit, und einem archaischen Islam, der in der heutigen Welt mehr als anachronistisch ist und überall nur schadet. Sie sollten ihre schlechten Angewohnheiten schon längstens einmal ändern.

Dem Herrn Obama Präsident gebührt also statt des Nobelpreises auch ein fester Klapps auf die Finger. Es ist zu hoffen, dass er diesen nun erhält.

Die Herren Saudis geben sich beleidigt: Sie sehen das Gesetz als "irreparable damage to a long relationship." http://www.nytimes.com/2016/09/30/ 

Ihre Hohheiten drohen mit Abzug oder Verkauf von Besitztümern in den USA. Na und? Sollen sie doch drohen. Wie heisst es so schön: "It needs two to tango." Sie müssen ihr Geld ja irgendwo anlegen. Sie sind mindestens so sehr auf den Westen angewiesen, wie dieser auf ihr Erdöl. Wenn die Saudis ihr Öl nicht verkaufen können, ist es schnell vorbei mit ihrer Protzerei und ihrem grossen Getue. Und das Öl wird eines Tages verbraucht sein. Bis dann müssen sie sich ja eine neue Wirtschaft aufgebaut haben, was sie wegen Unfähigkeit nicht können (siehe folgender Artikel). Sie werden es also hübsch bleiben lassen, ihre "assets" zu veräussern. Und wenn schon: Es werden sich garantiert auch neue Anleger finden, Chinesen zum Beispiel.

Man darf auf das Ergebnis dieses show-downs zwischen Parlament und Präsident gespannt sein. Aber Obama, die "lame duck", wie er in den USA genannt wird, wird ja sowieso bald Geschichte sein.

( 29. Sept. 2016)

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"Turbo" Wandel in Saudi Arabien?

"Mit der „Vision 2030“ wollen wir nun einen Turbo-Wandel," sagt der saudi-arabische Außenminister Adel al Jubeir im Interview mit der faz. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/

Wow, Jetzt aber geht's los!! Wollen die Saudis am Ende doch noch den Frauen die ihnen zustehenden Menschenrechte gewähren? Wollen sie die unrechtmässig in Gefängnissen einsitzenden Menschenrechtsbefürworter befreien? Wollen sie ihre Universitäten mit dem geistigen Potenzial ihrer jungen Frauen und Männer so fit machen, dass es eines Tages womöglich mal eine saudische Nobelpreisträgerin gibt?

Ne, ne, ne, mal nicht so schnell bitte!

Wieso denn, Sie haben doch "Turbo" gesagt?

Ja, ja, schon, eben. "Jeder zweite Saudi nutzt Twitter und die „social media“. Die jungen Saudis wissen, was in der Welt geschieht. Ihre positive Energie soll das Land bewegen."

Ach so, Sie meinen, es genügt, wenn die Jungs 'social media' benützen und davon wird Ihre Wirtschaft auf Vordermann gebracht und Sie werden sich vor Innovationen gar nicht retten können und Saudi-Arabien wird ein ganz, ganz toller, fortschrittlicher Staat? Trauen Sie den 'social media' da nicht ein bisschen viel zu? Als kleiner Tipp sei es dem Herrn Minister verraten: Ohne die etwas grössere Hälfte Ihrer Bevölkerung mit den gleichen Rechten zu versehen, ihr Potential ernsthaft zu nutzen und sie überall mit einzubeziehen,  läuft gar nichts, und vor allem kein "Turbo-Wandel"!

Naja und dann plauderte der Herr Aussenminister noch ein bisschen aus dem aussenministeriellen Nähkästchen. Schuld an aller Misere im Nahen Osten sind natürlich erstens, die Iraner, zweitens, die Iraner, drittens und viertens, Assad, der Diktator (in Saudi-Arabien gibt es keine Diktatoren, nein, das doch nicht) und ausserdem gibt es ja auch keinen Krieg, nein, das auch nicht. Das mit Yemen wurde den armen Saudis nur "aufgezwungen". Von wem eigentlich?

Und als der Herr Interviewer fragte, wie es denn um den von Saudi-Arabien finanzierten Wahhabismus stehe und die zahlreichen von Saudi-Arabien finanzierten Moscheen, in denen Extremisten predigen, antwortete der geschätzte Minister, dass die Saudis natürlich an allem unschuldig seien. Die Schuldigen sitzen - na raten Sie mal wo?- Natürlich! im Iran! Dass wir darauf nicht von selbst gekommen sind!

Und die Prediger in den Moscheen? Na, dafür können doch die Saudis nichts. Wenn die Extremismus predigen - sie, die wahhabitischen Saudis, haben die Prediger keinesfalls dazu angestiftet. Und natürlich hat man Obama auch schon klar gemacht, dass die saudische Regierung in keinsterlei Weise auch nur das kleinste bisschen hinter den Anschlägen von 9/11 steckte. Nein, nein, wirklich absolut nicht. Alles andere ist eine Beleidigung.

Quizfrage: Wo in der weiten Welt trifft man auf Strassen, die nur für Menschen einer Religion reserviert sind? Richtig!: In Saudi Arabien, wo gewisse Strassen nur von Muslimen befahren werden dürfen. Man stelle sich das vor: in den USA, Grossbritannien, der Schweiz, Deutschland, Frankreich und so weiter gäbe es eine Strasse mit der Aufschrift: "Nur für Christen!" Man stelle sich die empörten Aufschreie von UNO bis Human Rights' Watch vor, von Amnesty International bis zu sämtlichen Gutmenschen der westlichen Welt: Eine Kakophonie der Entrüstung. Heh, und in Saudi Arabien ist das Alltag seit Jahrzehnten. Kümmert niemand, schon gar nicht die sogenannten "Turbo"- Planer und heuchlerischen Tugendwächter dieses Landes.

Etwas Wahres sagte der gute Mann aber doch noch, das zitieren wir hier: "Wir verfolgen gnadenlos die, welche töten, extremistische Gruppen finanzieren oder das rechtfertigen. Hunderte sind aus diesem Grund in Haft." Der letzte Satz, "Hunderte sind in Haft" stimmt nun wirklich und über die Gründe wollen wir nicht lange nachdenken. Zu viel Denken ist nämlich immer noch verboten. Wo soll dann eigentlich der Turbo-Fortschritt herkommen??

Und: Er sagte auch noch etwas relativ Gescheites (Si non è vero, è ben trovato): "Wir prüfen, was in unseren Moscheen gesagt wird, wir disziplinieren Imame und hindern sie am Predigen. Wenn wir das in Saudi-Arabien tun können, kann Deutschland es auch tun." Na, da könnten doch mal die Herren Justizminister und Innenminister UND Frau Dr Bundeskanzler sogar etwas von den Saudis lernen! Prüft mal, was Eure Imame da alles so predigen in Moscheen in Deutschland! Und steckt sie ins Gefängnis, wenn sie gegen das Grundgesetz und gegen Menschenrechte und gegen "Ungläubige" predigen. Die Saudis machen das ja auf ihre Weise auch, sie "disziplinieren Imame". Das kann bei ihnen allerdings durchaus die zwei Wörtchen: "Kopf ab"! beinhalten. Soweit wird man in Europa ja wohl nicht gehen. Fragt sich auch, wofür werden die Imame in Saudi Arabien "diszipliniert"? Wenn sie Humanität predigen und einen "modernen" Islam, wenn sie eine gewisse Offenheit verlangen, oder wenn sie weiterhin Hass gegen den Westen, gegen alle "Ungläubigen" predigen? Da alles relativ ist, kommt es ja darauf an, wofür man ins Gefängnis gesteckt wird. Und die saudischen Gefängnisse sind bestimmt nicht Amnesty International-, Human Rights Watch-, Die Linken-, die SPD- und Die Grünen- kompatibel, wie die komfortablen deutschen.

(Erstellt: 29. Mai 2016, adaptiert 13. Juli 16)

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Die nahöstlichen „Freunde“ und „Partner“ der USA

Saudi Arabien droht den USA mit unerfreulichen Konsequenzen, sollte der US Kongress einem Gesetz zustimmen, dass es ermöglichen würde, die saudi-arabische Regierung für ihre Rolle hinter den Kulissen in den 9/11-Attacken, d.h. als Geldgeber der Al-Kaida-Terroristen, zur Rechenschaft zu ziehen. http://www.nytimes.com/2016/04/16/

Die Herren Saudis ziehen es bei weitem vor, wie bisher, unbegrenzt Waffen von den USA beziehen zu können und leugnen jegliche Verwicklung in die Terrorakte, sowohl ihrer damaligen Regierung als auch einzelner Personen. Man lässt sich nicht gerne zur Rechenschaft ziehen, obwohl es Beweise dafür gibt, die allerdings von der US Regierung noch unter Verschluss gehalten werden. Wie lange noch? Die meisten Täter (15 von 19) stammten aus Saudi-Arabien. Dass ausserdem massgebende Saudis im Hintergrund von 9/11 standen, steht auf 28 Seiten, die man nicht zu veröffentlichen wagt. Warum eigentlich nicht? Angst vor den Saudis?

Warum verklagt eigentlich keiner der amerikanischen Busybody Lawyers, die doch sonst so schnell mit Sammelklagen bei der Hand sind, die saudischen Hintermänner dieser Terrorakte? Gerechtigkeit für die Hinterbliebenen der Ermordeten und ein saftiges Honorar wären ihnen sicher.

Obama, der die Waffenverkäufe an Saudi-Arabien während seiner Präsidentschaft noch ausgedehnt hat – warum eigentlich? -, besuchte seine saudischen Partner am 20. April. Diese werfen weiterhin Bomben, made in the USA, fleissig über Yemen ab, womit der dortige Al-Kaida Ableger wieder kräftig gestärkt wird. Nur die widerwärtigen Streubomben will Obama aus dem Verkaufsprogramm streichen. Wie wäre es statt Waffen Verkauf mit dem Veröffentlichen der geheimen Papiere zu 9/11? Das würde auch endlich alle muslimischen Meinungen, die immer noch behaupten, Israel wäre hinter den Attacken gestanden, zum Schweigen bringen.

(Erstellt: 17./ 24. April 2016, modifiziert: 4. Juni 2016)

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Präsident Bush Junior sprach nach 9/11 von den "Schurkenstaaten", denen er das Handwerk legen wollte. Er meinte damit so allerlei Staaten von Nord Korea bis Irak. Erstaunlicherweise schloss er aber einen der wenigen Staaten, bei denen es sich tatsächlich um solch einen Staat handelt, nicht in seine Liste ein: Saudi Arabien.

In Saudi Arabien kennt man Worte wie Gleichberechtigung der Geschlechter, Menschenrechte und Demokratie nicht. Nirgendwo sonst wird derart archaisch gestraft und gefoltert. (Doch, es gibt eine Ausnahme, deren Diktator aber solch ein fürchterlicher Unmensch ist, dass wir kein weiteres kostbares Wort über ihn verlieren möchten, da er es absolut nicht wert ist: Nord Korea). Nirgendwo sonst wird eine derart vorsintflutliche Version des Islam verkauft und zelebriert. Von nirgendwo sonst stammen so viele Terroristen, Hassprediger, Menschenrechtsverletzer wie aus diesem Staat, allen voran die Regierung.

In den Gefängnissen sitzen unschuldige Menschen, die gefoltert werden, weil sie die Beachtung der von der UNO verfassten Menschenrechte verlangen. Saudi Arabien als Mitglied der UNO müsste diese eigentlich ebenfalls einhalten. Tut es aber nicht.

Kein Staat gibt soviel Geld für Waffen aus wie Saudi Arabien. Und die lieben USA und andere geldgierige Nationen sind sich nicht zu blöde, ihnen diese Waffen auch noch zu verkaufen und zu liefern.

Kein Staat unterstützt so viele Hassprediger des Islam, einer Religion, die angeblich auch für Frieden ist, wie Saudi Arabien. Die wahhabitischen Prediger predigen aber in den vielen von Saudi Arabien gesponserten Moscheen in aller Welt, nicht Frieden, sondern Hass und Krieg und Tod allen Andersgläubigen.

Wieso lassen sich die Welt, die UNO, die USA dies eigentlich gefallen? Warum wird das Herrscherhaus von Saudi Arabien nicht energisch zur Ordnung gerufen? So viel wert kann das überall so sehr geschätzte Öl ja wohl doch nicht sein, dass man darüber alle Moral, allen Anstand, alle Menschlichkeit und die von den USA immer so sehr gepriesenen demokratischen Tugenden, die sie ja sonst in aller Welt verbreiten wollen und in alle Welt hinausposaunen, vollkommen vergisst.

Nun hat dieser Unstaat auch noch tüchtig Öl auf das sowieso schon hell brennende Feuer des Nahen Ostens gegossen, indem es einen Schiiten köpfen liess. Schon die Tatsache, Menschen köpfen zu lassen, ist irrwitzig! Was für Rechte nehmen sich solche Richter und solche Staaten eigentlich heraus? Sind sie Gott persönlich, der, ihrem Glauben nach, über Leben und Tod entscheidet? Welche Anmassung! Und welche Frechheit, solch einen Unstaat auch noch mit Waffenlieferungen zu unterstützen!

Man hatte gehofft, dass das neue Jahr friedlicher werden würde als das vergangene und nun beginnt es mit derartigen Morden, Provokationen und dem Schüren von noch mehr Hass. Es ist nicht zu glauben! 

(6. Januar 2016)