Neues:

Vom Bosporus quakt es mal wieder zu laut

11.03.2017
 

Der Erdogan, der Erdogan

Der Erdogan, der Erdogan

Zieht nun die Nazi- Stiefel an

Er quakt so laut und tönt gar sehr

Wahlpropaganda hört mal her!

Nicht nur im eig'nen Land soll's hallen,

Die ganze Welt will er beschallen: 

"Ich befehle, Ihr pariert,

Habt ihr das noch nicht kapiert?

Gehorcht ihr nicht dem Willen mein,

Die Nazikeule hau ich rein."

13. März 2017:

Und weiter geht der Erdogan Streit mit allen. Nun sind auf einmal auch die Niederländer "Nazis", laut Erdogan. Weil sie ihm seine Wahlschlachten in ihrem eigenen Land verbieten. Recht haben die Niederländer.

Der E-Typ benutzt den "Nazi"-Begriff ziemlich inflationär. Alle sind Nazis, nur er selbst nicht. Er selbst ist ein reiner Unschuldsengel. Zwar einer, der willkürlich Menschen inhaftiert, der foltern lässt in seinen grausigen Gefängnisssen, der die Menschenrechte mit Füssen tritt, der ganz Europa mit einem Vorzimmer seines Palastes verwechselt, der keine Ahnung hat, was Meinungsfreiheit und Demokratie tatsächlich bedeuten, sie aber für sich reklamiert und sie allen anderen abspricht. Nein, so einen süssen, goldigen Rauschgoldengel mögen wir nicht.

Der deutsche Kanzeleramtskandidat Schulz hat sogar etwas Mutiges und Vernünftiges von sich gegeben, im Gegensatz zu Merkel, die weiterhin meint, mit Schweigen wird sich die Sache schon richten lassen. Schulz sagte: „Mein Appell an die türkische Regierung: Kümmert euch um das Regieren eures Landes. Regiert euer Land und treibt nicht im Ausland eure eigenen Bürger auseinander.“ 

Ganz genau unsere Meinung, das sollte der Erdogan tun: Sein Land ordentlich und demokratisch, auf Menschenrechten basierend und Meinungsfreiheit zulassend regieren, als anständiger Beauftragter des türkischen Volkes und ansonsten die grosse Klappe halten. Dann würde er auch respektiert werden und müsste nicht solche unsägliche Propaganda betreiben für eine unsägliche Verfassungsänderung, die dem kleinen Wüterich viel zu viel Macht geben würde.

Liebe türkische Mitmenschen, falls Ihr das lest, wählt keine diktatorische Verfassungsänderung! Ihr würdet Euch damit nur Euer eigenes Grab schaufeln. Und das will doch niemand, oder?

Nun haben wir aber schon viel zu viel Zeit mit dem Erdogan vertan, die er eigentlich gar nicht wert ist. Und deshalb werden wir des weiteren erstmal über ihn schweigen. Viel Spass bei der Wahl!

__________

Wer "NEIN" sagt, zu Erdogans Privatverfassung, sei ein Terrorist! lässt dieser eigenartige Typ vermelden. Und lässt schon wieder oder immer noch Türkinnen und Türken in Europa bespitzeln. Ohr an der Wand: Sagt jemand etwas Negatives über den schnuckeligen Erdi? Mei, mei!!

Ach nee, und sowas will andere Länder wegen angeblicher Verletzung von Meinungsfreiheit Vorschriften machen? Jemand, der die Meinungsfreiheit im eigenen Lande schon längsten komplett mundtod gemacht und erschlagen hat? Der E-Typ wird ja tatsächlich täglich blöder. Er sollte sich wirklich mal auf seinen geistigen Zustand hin von einem Psychiater untersuchen lassen. Typen gibt es auf dieser Welt! Man sollte es wirklich nicht für möglich halten, dass ein Teil der Männlichkeit täglich blöder wird.

Wenn er kommen wolle, dann komme er, ist ein weiterer Spruch von dem Typ. Der Mann ist wirklich geistig jenseitig. Sogar die Gesetze seines eigenen Landes verbieten Wahlkampf im Ausland. Aber hält sich der E an seine eigenen, türkischen Gesetze? Natürlich nicht. Alle anderen sollen sich an all den Unfug halten, den er von sich gibt. Die ganze Welt am liebsten, meint er in seinem Grössenwahn. Aber er selbst doch nicht. Nein, dass nicht. Der gnädige Herr steht wohl über dem Gesetz - meint er in seiner Verblendetheit.

Und die deutsche Regierung, vertreten bei Anne Will durch Herrn Maas, tritt auf leisesten Samtpfoten daher. Man will den Erdogan, obwohl er solch böse, böse Nazi-Vergleiche macht, nicht noch mehr verärgern. Man will doch lieber wieder Gemeinsamkeiten finden, nicht wahr Herr Gabriel und Frau Merkel, und den E-Typ ja nicht noch mehr verärgern.

Die Regierung Deutschlands sollte sich einmal Eines hinter die Ohren schreiben: Bei gewissen Typen, wie Erdogan, z.B. nützt das sanfte Herumgesäusel von: Man wolle sich nicht auf die gleiche Stufe stellen und anderer Schwachsinn, gar nichts. Gegenüber solchen Typen muss man Tacheles reden und klipp und klar sagen, was Sache ist. Anders funktioniert das nicht. Denn Erdogans und Co legen alles verständnisvolle Getue sofort als Zeichen von Schwäche aus, als Garantie dafür, dass man auf solch einem Gesprächspartner oder Gegner, je nach Standpunkt, nach Herzenslust herumtrampeln darf. Wie Exemplum wieder einmal vollständig beweist.

Also: Merkel und Co: fackelt nicht lange und verbietet ihm das Podium für seine ominöse Politik in Deutschland, und zwar ohne langes Hin-und Her. Es ist höchste Zeit! Und damit beachten auch alle die türkischen Gesetze selbst.

(6./ 10. März 2017)

___________________

Ach jeh, der armselige Tropf. Er meint ordentlichen Staaten, d.h. Demokratien vorschreiben zu können, was sie zu tun und zu lassen haben. Mit Betrug versuchten seine ihm ergebenen Untertanen die Behörden in deutschen Städten hinters Licht führen und dadurch Wahlschlachten für Erdogans "Verfassungsreform" [ Reform?- soll das ein Witz sein?] abhalten zu können.

Da widersetzen sich ihm mutige, anständige Bürgermeister, die von türkischen Wahlschlachten auf deutschem Boden nichts halten. Zu Recht! Ebenso halten es die Niederlande, wo die Türken auch Beeinflussungsveranstaltungen ihrer Landsleute geplant haben. Rutte schreibt: „Wir sind der Ansicht, dass der öffentliche Raum in den Niederlanden nicht der richtige Ort für politische Kampagnen eines anderen Landes sind".

Und ebenso zeigt Österreich dem Herrn klare Grenzen auf. Es spricht sich für eine eindeutiges Verbot von türkischen Wahlschlachten auf EU-Boden aus. 

Richtig!

Was meint denn dieser Erdogan sich erlauben zu können?! Glaubt dieser mickrige Diktator vom Bosporus wirklich, er sei ein kleiner Herrgott und könne in anderen Ländern herum befehlen und diese dazu missbrauchen, seine lächerliche Propaganda für seine Auslegung von "Verfassungsreform" zu dulden? Um die Türken, die im Ausland wohnen, beeinflussen zu können? 

Im eigenen Land führt dieser Typ Nazi-Methoden ein, verbietet die Meinungsfreiheit, steckt Menschen widerrechtlich in seine grausigen Foltergefängnisse, bekämpft frei-denkende Menschen wo er nur kann. Und beschuldigt Deutschland der Nazi-Methoden? Nur weil man seinen Propaganda -Ministern zu Recht nicht erlaubt, alberne Propaganda in Europa für die Erdogan Diktatur zu betreiben?

Meinungsfreiheit ist ein äusserst wichtiges Gut. Diese sollte jeder Staat auf eigenem Grund und Boden anstreben und hoch halten und achten. Erdogan tut das nicht. Aber er verlangt von anderen Staaten, dass sie unter dem Vorwand "Meinungsfreiheit" für ihn eine Propagandabühne abgeben. Das hat mit Meinungsfreiheit nicht das Geringste zu tun, wohl aber mit der Illusion Erdogans sich für einen kleinen Herrgott zu halten, dessen sinnlosen Befehlen alle unterstellt sein sollten. Aufgepasst, Erdogan! Wenn man sich als kleinen Herrgott ausgibt, gerät man schnell in Konkurrenz zum muslimischen Gott, der das sicher nicht schätzt.

Es gibt so etwas wie Anstand, Erdogan und türkischer Aussenminister; es gibt so etwas wie demokratische Spielregeln; es gibt sogar so etwas wie Recht und Gesetze in europäischen Ländern, die sogar solch ein kleiner Möchte-Gern-Diktator besser anerkennen sollte. Kein Land, nicht einmal die Türkei, hat das Recht sich auf fremdem Grund und Boden breit zu machen und Propaganda zu betreiben, noch dazu für undemokratische und menschenverachtende Ziele.

Was die Niederlande und Österreich können, nämlich diesen Möchte-Gern-Diktator klar in seine Grenzen verweisen, bringt die lahme, lavierende deutsche Regierung wieder einmal nicht fertig. Sie hat den Türken in DE schon viel zu viel kleine Finger gereicht. Erdogan grabscht nun nach der ganzen Hand und behandelt eine nicht ganz unbedeutende europäische Nation wie eine Hilfskraft im Vorzimmer der Türkei. Darüber sollte sich Merkel mitsamt ihrer Regierung ärgern, nicht über Erdogans primitives Machtgehabe. Die deutsche Regierung sollte endlich klare Grenzen ziehen: Soweit und nicht weiter, Herr Erdogan! Merkel und Co sind selbst schuld, wenn sie ihm diese albernen Machtspielchen auf deutschem Boden erlauben.Es gibt Grenzen für alles, auch für Erdogans Frechheiten.

Warum die Türken, die eine Doppel-Staatsbügerschaft besitzen, diese nicht endlich ablegen, ist uns ein Rätsel. Und warum die deutsche Regierung in Deutschland eingebürgerten Türken erlaubt, eine zweite Staatsbürgerschaft zu behalten, ist ebenso ein Rätsel. Was will man mit einer zusätzlichen türkischen Staatsbürgerschaft, die den Leuten nur permanenten Druck und offene und versteckte Drohungen, sowie Gefängnis für nichts von Seiten Erdogans einträgt? Besser, man liesse diese Staatsbürgerschaft zugunsten eines voll in Europa integrierten Daseins fahren. Fare-well Erdogan und Co!

Übrigens sollte man auch endlich und endgültig das lächerliche und traurige Schaustück: "EU-Beitritt der Türkei" beenden. Erdogan beweist tagtäglich, dass seine Diktator- Fundamentalisten-Türkei völlig inkompatibel mit den demokratischen Spielregeln der EU und den allgemeinen Menschenrechten ist. Wozu also dieses alberne So-Tun-Als-Ob, das doch zu nichts führt?

Sein türkisches Volk, oder zumindest der Teil der Bevölkerung, der aufgeklärt und intelligent ist, der vom islamischen Extremismus und Erdogans Diktatur-Ambitionen noch nicht völlig einwickelt wurde, kann einem leid tun. So etwas als Regierungschef zu haben. Ojehmineh! Die Nazi-Plakette kann der Typ sich gerade selbst an die Brust heften. Dort passt und gehört sie hin.

(3./4. März 2017)

___________

Todesstrafe oder nicht?

Die EU sagt: Wenn die Todesstrafe in der Türkei wieder eingeführt würde, wäre das das AUS für die Beitrittsverhandlungen. Nun ist die EU - wie allseits bekannt - ja ein richtiger Ratsch-und Tratsch Verein; es wird viel geschwätzt, wie bei Kaffeekränzchen oder an Stammtischen, aber wenig geschieht wirklich. Vielleicht ein paar neue, banale Gesetzlein...

Das heisst, höchstwahrscheinlich kommt erdogan sogar hier mit einem blauen Auge davon. Er will nämlich nun wirklich - nicht zu glauben! - die Todesstrafe wieder einführen. Und der Westen kann ihm dabei, wie er sagt, gestohlen bleiben. Na, na - also doch kein EU Beitritt? Wäre am besten für alle Beteiligten, allerdings fast zu schön, um wahr zu sein. Wer weiss, womöglich haben wir durch die Hintertüre Türkei in ein paar Jahren wieder die "ehrenvolle" Todesstrafe, die sich ja so wundervoll mit Menschenrechten vereinbaren lässt, wieder in Europa.

Was sagen denn die lieben Grünen und Linken dazu, für die es ja schon zuviel ist, wenn so ein mordlustiger Terrorist womöglich für ein paar Tage in Islationshaft gehalten wird? da könnten sie sich wieder mal so richtig engagieren, nicht wahr?

(15. 10. 2016)

______________

Wer putscht denn da?

Politik und Politiker sind wie Theater plus Schauspieler/innen. Das Publikum sieht, was auf der Bühne gemäss der Regie vorgeführt und dargestellt wird. Was hinter der Bühne oder hinter dem Vorhang abläuft, bleibt den „chosen few“ vorbehalten. Man kann es als Publikum höchstens erahnen und dankbar sein, wenn man nicht für total blöd verkauft wird.

Oder man könnte es so betrachten, wie ein gescheiter Historiker Professor seinen Zürcher Student/innen Geschichte einmal erklärte: Geschichte sei, wie wenn man ein grosses schwarzes Tuch über die Erde decken und hier und da kleinere Löcher oder auch einmal ein etwas grösseres Loch in das Tuch schneiden würde. Wenn man dann durch die Löchlein auf die Erde blickt, erkennt man ein kleines bisschen Geschichte oder Wirklichkeit, aber die Zusammenhänge, das Grosse Ganze, kann man nur erahnen und der grosse Rest liegt komplett im Dunkeln. So werden auch die Völker von ihren „Führer/innen“ grossenteils an der Nase herum geführt, im Dunkeln gelassen, ihnen wird etwas vorgegaukelt nach bester Jahrmarktsmanie und sie werden für dumm verkauft. Was tatsächlich hinter den Kulissen geschieht??? Vielleicht findet ein geduldiger Historiker, eine hartnäckig suchende Historikerin es nach Jahren heraus. Dann gibt es einen Bericht, zum Beispiel zu Blair und seinem Irak Krieg, der niemandem mehr weh tut und niemanden mehr zur Rechenschaft zieht.

Dieser Tage wird wieder mal die grosse Show in der Türkei abgezogen.

Kein Wunder nennt der Erdogan den Putschversuch ein “Geschenk Allahs”, liefert er ihm doch einen wunderbaren Vorwand, um alle seine Kritiker und Gegner zu eliminieren. Die Türkei wird dadurch garantiert nicht demokratischer, im Gegenteil.

Erst hob er die Immunität vieler Parlamentarier auf, machte die Presse mundtot, beorderte die Frauen zurück ins Haus und verlangte, dass sie mehr Kinder gebären sollten, nun hilft ihm eine sogenannte „Gefahr für den Staat“, sprich für den lieben Herrn Erdogan, der ja der Meinung ist: „l’état c’est moi“, dass er noch gezielter und brutaler gegen alle Kritiker und Demokraten vorgehen kann. Kommt uns das nicht irgendwie aus der Geschichte bekannt vor? Parlament beschossen – war da nicht mal was mit einem Parlamentsbrand, der auch dazu diente, Gegner auszumerzen? „Säuberungswelle“ in der Türkei - Militärs und Juristen müssen daran glauben, ehedem waren es Kommunisten und Sozialisten. Geschichte wiederholt sich nicht 100%ig, aber gewisse Versatzstücke werden immer wieder sehr gerne benutzt – besonders von Diktatoren. 

Es wundert uns nur immer wieder, wie man auf die verrückte Idee kommen konnte, mit diesem Kerl Verträge zum „Sichern“ der europäischen Grenzen abzuschliessen, oder – schlimmer noch - mit ihm überhaupt Verhandlungen zur Aufnahme in die EU zu führen. Mit einem grausamen Diktator, dem alle Mittel recht sind, um seine Macht zu steigern und brutal über ein Volk zu herrschen? Wie kann man nur!

Nun wird er ermahnt, doch die demokratischen Spielregeln zu beachten. Hahahaha – ein Diktator und demokratische Spielregeln. Der „Rechtsstaat“ solle sich auch beim Umgang mit Putschisten weisen, mahnt Frau Bundeskanzler Merkel. Welcher Rechtsstaat? Rechtsstaat in der Türkei war einmal – vor Erdogan. Nun ist davon nichts mehr übrig – im Gegenteil, er möchte sogar die Todesstrafe wieder einführen. Diktatoren halten sich eben nicht an Nettigkeiten und Fairness, das sollte doch schon lange allen klar sein. Oder glaubt hier noch jemand an den Weihnachtsmann und den Osterhasen?

 Aber, hoppla, ein paar der EU Regierungs-Schlafmützen scheinen doch langsam halbwach zu werden und motzen ein bisschen an Erdogan herum: Einführung der Todesstrafe – NEIN, das geht denn doch nicht. Entweder Todesstrafe oder EU Beitrittsverhandlungen. Die korrupte Sklavenhalter-Gesellschaft Rumäniens ist immer noch EU-kompatibel, aber Todesstrafe? Nein, das denn doch nicht. Heisst es zumindest auf der Bühne. Wie es hinter dem Vorhang aussieht, weiss niemand, vermutlich nicht einmal unsere neunmalklugen "Führer/innen".

(Erstellt: 18. Juli 2016)

_____________

 “A woman who rejects motherhood, who refrains from being around the house, however successful her working life is, is deficient, is incomplete,” sagt Mr Erdogan.http://www.theguardian.com/world/2016/

Der Erdogan, der Erdogan

diktiert nun den Familienplan.

Der Kinder will er fünf, sechs, sieben

auch mehr find't er nicht übertrieben.

Den Finger hebet warnend er,

Ihr Frauen, gebt die Pille her.

Die Männer sollen zeugen können,

das dürft ihr ihnen nicht vergönnen.

Die kleinen Türken sollen spriessen

wie Blümelein auf allen Wiesen. (©uw)

 

Na, Ihr lieben türkischen Frauen: Dann mal viel Spass beim Vermehren der Weltbevölkerung. Seit dem Jahr 2000 habt Ihr es immerhin geschafft, die türkische Bevölkerung von weniger als 68 Millionen auf 78.7 Millionen im Jahr 2015 anzuheben. Eine tolle Leistung!

Komisch, dass Diktatoren immer so versessen darauf sind, dass möglichst viele Kinder gezeugt werden?! Träumen sie ständig von grösseren Armeen? Von Massen von zukünftigen Soldaten und Soldatenmüttern, die wieder mehr Soldaten und Soldatenmütter gebären? Die Diktatoren müssen diese ja nicht selbst gebären oder ihnen womöglich die Windeln wechseln. Nein, dafür hat man die lieben Frauen, vorzugsweise in diesem Fall mit Kopftuch.

Wie viele Kinderlein hat eigentlich der liebe Diktator mit seiner Emine gezeugt? 15? Was? Nur vier? Na, na, da hat er sich aber nicht besonders angestrengt...

Aber Achtung!Ihr Diktatoren! Damit vermehrt sich auch die Masse Menschen, die sich eines Tages gegen Euch erheben werden.

PS vom 18. Juli 2016: Oben Gesagtes  und die Artikel unten klingt/ klingen ja nun direkt wie eine Weissagung. Haben wir es nicht voraus gesagt? Die Menschen erheben sich eines Tages gegen ihre Diktatoren. Und: Mit Diktatoren pflegt man keinen Umgang! Pass mal auf, Erdogan!

________

Der Erdogan, der Erdogan,

der fängt nun noch zu drohen an:

"Wenn ihr nicht macht

was ich so will, 

Dann wehe euch, das ist kein Spiel!"

Ohjemineh! Haben wir es nicht voraus gesagt? Wir sagen es nochmals, obwohl Frau Dr Merkel es gar nicht mag, wenn die Leute sagen, sie hätten es ja gewusst, dass etwas schief ginge. Das ist keine positive Art, an eine Sache heran zu gehen, sagt sie. Da mag sie an sich schon Recht haben, aber bei Diktatoren ist eben alles ein bisschen anders. Sie haben die Tendenz, ihren eigenen Willen über den aller anderer zu stellen und nicht auf andere Leute zu hören; nicht einmal auf Frau Bundeskanzlerin Merkel. Also: Als Warnung sei es nochmals wiederholt: mit Diktatoren trifft man keine Abkommen. Diktatoren pflegen sich nicht an Abkommen zu halten. Sobald ihnen etwas nicht passt, werden sie unverschämter und unverschämter und versuchen ihren Willen durchzusetzen und die anderen zu erpressen. Wie Exemplum wieder mal zeigt!!!

Aber ach, Frau Merkel meint immer noch mit solchen Männern könne man auf Augenhöhe umgehen. Kann man nicht. Zum Glück zeigt wenigstens EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Courage und Standhaftigkeit und weist den Herrn vom Bosporus in seine Schranken. Wir zitieren: "Drohungen sind nicht die besten diplomatischen Instrumente, die man anwenden kann. (...) Sie werden keinerlei Effekt haben.“ 

Liebe Frau Dr Bundeskanzler Merkel, nehmen Sie sich an Herrn Juncker ein Beispiel und zeigen Sie dem Mister-Möchte-Gern-Weltkontrolleur, dass er sich an gewisse Spielregeln zu halten hat, wenn er mit Demokratien verhandelt und als Politiker ernst genommen werden will. 

(26. Mai 2016)

________________

9. Mai 2016: Toll, Herr Erdogan bringt es tatsächlich fertig, jeden Tag jemand anderen anzugreifen wegen der "Meinungsfreiheit" und uns damit eine neue satirische Schreibmöglichkeit zu beschaffen.

Nun ist Springer-Chef Mathias Döpfner zur Zielscheibe einer neuen Erdogan Attacke geworden. Wow! Was hat er denn verbrochen? Er habe das Schmähgedicht von Jan Böhmermann unterstützt, laut Erdogans Medienanwalt Ralf Höcker. Na so was! Ein Schmähgedicht unterstützen, wie kann man nur!? Um es sogleich vorne weg zu nehmen: wir unterstützen keine Schmähgedichte und schon gar nicht solche auf den netten Herrscher vom Bosporus.

Wir dachten, Herr Erdogan hätte gesagt, er schere sich nicht um Europa, er gehe seinen eigenen Weg und Europa solle ihren gehen. Na, was machen wir denn? Wir gehen alle brav unseren Weg der Meinungsfreiheit und Demokratie, das muss doch den lieben Erdogan nun wirklich gar nicht bekümmern.

Und er geht tapfer seinen eigenen Weg der Diktatur und Kontrolle, das bekümmert nun wieder uns nicht wirklich. Laut seinen eigenen Worten geht ihn unsere Meinungsfreiheit gar nichts an. Oder bekommt er womöglich langsam Meinungsfreiheitskomplexe und muss deswegen jeden Tag von neuem beweisen, dass er keine Freiheit duldet? Stete Wiederholung höhlt zwar den Stein, wird mit der Zeit aber zum Gähnen langweilig. 

_______________

7. Mai 2016: Und schon ist eingetroffen, was wir vorausgesagt hatten:

Der Meinungsmacher vom Bosporus schraubt seine Forderungen höher und höher. Er schert sich nicht um die EU, er gehe seinen Weg und die EU solle ihren gehen. Na Bravo! Nachdem er Milliarden abgezockt hat und Frau Merkel einen Kniefall vor ihm veranstaltet hat und man ihm jeden Wunsch, plus noch etliche dazu, von den Augen abgelesen und erfüllt hat, und Madame Merkel das Recht auf Meinungsfreiheit für einen Diktator geopfert hat (IHHH PFUIII!), ist das Ergebnis genau das von uns vorhergesagte: er wird immer unverschämter.

Man kann nur hoffen, dass die EU (und Madame Merkel VIELLEICHT!! auch) ihm sagt: "Bleib wo der Pfeffer wächst! Wir schützen unsere Grenzen selbst, wir behalten unsere Millionen, wir sind demokratische, freiheitliche Gesellschaften. Tyrannisiere dein Land soviel die UNO es dir erlaubt, du kleiner Tyrann vom Bosporus. Ohne uns!"

Wäre zu schön, um wahr zu sein. Das Gegenteil wird garantiert eintreffen. Man wird sich weiterhin überschlagen, die Bundeskanzlerin vorneweg, ihm in den Allerwertesten zu kriechen. Und schon wird unser kleiner Tyrann weitere Triumphorgien feiern.

_________________

HUUUUUUUH! Nun meint Herr Erdogan es aber wirklich ernst

und lehrt alle das Fürchten. Uhhhh! Wenn es nach ihm ginge, sollten überall in Europa türkische Spitzel sitzen und  ihre nicht- türkischen, sprich einheimisch-europäischen Nachbarn, besonders Journalisten, bespitzeln ob diese etwa.....?? Das ist natürlich äusserst förderlich für ein friedliches, gut-nachbarliches Zusammenleben von türkischen Muslimen und dem grossen Rest der Europäer.

Und was dann? Will der  Meinungsmacher vom Bosporus die Kontrolle über die Meinungsmache in ganz Europa? Und was dann? Wenn jemand sich nicht so verhält, wie unser türkischer Oberaufseher es will, was dann? 

Sein Motz-Register wird immer länger: nach einem Spottgedicht wird ein Plakat in Genf kritisiert, das einen ermordeten Jungen zeigt, ein Konzert zur Erinnerung an den Völkermord/ Genozid an den Armeniern, x Journalisten werden eingeschüchtert, ausgewiesen, ihre Computer geklaut usw. Kein Wunder schreiben immer mehr Leute Spottgedichte auf den empfindsamen Herrn. Wer, meint er eigentlich, dass er sei? Ein kleiner Herrgott? Ein Weltenherrscher?

Hallo Leute, wo sind wir denn? Im Super -1984 -Big- Brother -Erdogan- Is-Watching-You-State? Oder sind wir im freien Europa? Und so was will in die EU. Heh, Fasnacht ist schon lange vorbei! Vielleicht besteht sogar noch Hoffnung darauf, dass auch die sehr verehrte Frau Dr Merkel das merkt, bevor sie sich Erdogan ganz und gar angebiedert hat. Ja, ja, wer selbst nicht weiter weiss und einen Tyrannen zum Türsteher Europas macht, muss sich nicht wundern, wenn der Tyrann sich tyrannisch aufführt.

Allerdings, wie sagt Herr Gauck laut faz.net so schön?: „Wenn wir nur mit den Staaten Umgang pflegen würden, die völlig auf unserem Level wären, würde ein Teil der Partner, die wir auf der Welt haben als Handelspartner, als Gesprächspartner, als Vertragspartner schlichtweg ausfallen.“ Na sowas; das haben wir noch gar nicht gewusst. Gut wird man so nett aufgeklärt. Das Problem dabei ist nur, dass man, wenn man mit Diktatoren, die NICHT "auf unserem Level sind" Umgang pflegt, ganz schnell die Kontrolle verliert und mit ihr Herrn Gaucks gepriesene "Politikfähigkeit". Man reicht Diktatoren den kleinen Finger, lieber Herr Gauck und liebe Frau Dr Merkel, man macht Bücklinge vor ihnen und versucht sie zu "beruhigen" und allen ihren Wünschen nachzukommen - wobei deren Wunschliste dabei immer länger wird - und schwupps, ist die ganze Hand weg. Soll alles schon mal vorgekommen sein, z.B. mit einem, von dem ein paar damalige, leider sehr dumme und kurzsichtige, aber massgebende Politiker meinten, ihn "kontrollieren" oder "an die Wand drücken" zu können. War nichts mit Kontrolle und noch weniger mit An-Die-Wand-Drücken.

Wie auch dieses Exemplum hier wieder mal so schön zeigt: Mit Diktatoren lässt man sich besser gar nicht ein. Nur: Die Politiker glauben einfach nicht, dass sie die Hände von Diktatoren lassen sollten, und buckeln fleissig weiter. Man könnte ja aus der Geschichte lernen, tut es aber nicht. Angeblich, weil man auf ihn angewiesen ist. Ist man aber nicht. Europa kann die Grenzen auch ohne Herrn Erdogan kontrollieren. Und: Demokratische Politiker/innen sollten die Konditionen, zu denen man miteinander verkehrt, bestimmen, nicht umgekehrt. Denn auch die Türkei will ja etwas von Europa. Und die 970 Imame, die angeblich aus der Türkei nach Deutschland entsandt wurden und werden und in vielen Moscheen ihre eigenartigen Ideen verbreiten dürfen, hätte man schon vor Jahren durch in Europa ausgebildete ersetzen sollen.

Eigentlich sollte man solche Herren Diktatoren besser ganz und gar ignorieren, sie sind nicht einmal ein Spottgedicht, geschweige denn, wie der britische "Spectator" es handhaben will, einen ganzen Spottwettbewerb wert. Das bläht ihr Ego nur unnötig auf, denn - wirklich- sie sind im Prinzip so etwas von unbedeutend...

PS: Ob Mr E jetzt wohl Herrn Gauck wegen Beleidigung verklagen wird, da Letzterer immerhin gesagt hat, dass gewisse Leute nicht "auf unserem Level" sind? Das wäre ja äusserst neckisch.

(Erstellt: 26./27. 4. 16)

__________

 

Unsere nahöstlichen „Freunde“ und „Partner“?

Saudi Arabien droht den USA mit unerfreulichen Konsequenzen, sollte der US Kongress einem Gesetz zustimmen, dass es ermöglichen würde, die saudisch-arabische Regierung für ihre Rolle hinter den Kulissen in den 9/11-Attacken, d.h. als Geldgeber der Al-Kaida-Terroristen – zur Rechenschaft zu ziehen. http://www.nytimes.com/2016/04/16/

Die Herren Saudis ziehen es bei weitem vor, wie bisher, unbegrenzt Waffen von den USA beziehen zu können und leugnen jegliche Verwicklung in die Terrorakte, sowohl ihrer damaligen Regierung als auch einzelner Personen. Man lässt sich nicht gerne zur Rechenschaft ziehen.

Obama, der die Waffenverkäufe an Saudi-Arabien während seiner Präsidentschaft noch ausgedehnt hat – warum eigentlich? -, wird seine saudischen Partner am 20. April besuchen. Diese werfen weiterhin Bomben, made in the USA, fleissig über Yemen ab, womit der dortige Al-Kaida Ableger wieder kräftig gestärkt wird. Na Bravo! Hatten wir doch alles schon einmal.

Das Karussell dreht sich...

Unterdessen motzt Herr Erdogan, der Gute und Freundliche und Demokratische, die deutsche Regierung an, sie solle Herrn B bestrafen für sein Spottgedicht, das dem Guten nicht passt. Naja, ehrlich gesagt, es ist ziemlich unfein, nicht wahr? Aber das ist manchmal auch ein Markenzeichen von Diktatoren.

Die Herren Diktatoren machen also ihrem Status alle Ehre: sie diktieren den westlichen Demokratien, was Sache ist.  Und diese kneifen den Schwanz ein und machen sich klein und niedlich, nur um den besagten Herren nicht zu missfallen. Die einen, da sie weiterhin an Milliardengeschäften interessiert sind, die anderen, weil sie grosse Versprechen gemacht haben, um ein paar Hunderttausend Migranten loszuwerden und gegenüber dem eigenen Volk als fähig, Probleme lösen zu können, dazustehen.

Nur funktionieren solche Spielchen mit Diktatoren leider gar nicht gut und enden über kurz oder lang in noch grösseren Debakeln und Verstrickungen.

Die Saudis verbreiten weiterhin die Seuche des Islamismus/ Wahabismus oder wie immer man diese rückständige und gewalttätige Version ihrer Religion nennen mag, die Türkei presst aus Europa alles an Konzessionen heraus, die die Gunst der Stunde hergibt. Man nutzt das Druckmittel „Flüchtlinge/ Migranten/ Schlepper“ weidlich aus. Wer weiss, wann sich solch eine hervorragende Gelegenheit, Europa zu erpressen, wieder bieten wird. Schon bisher hat sich Herr Erdogan ja mit Befehlen an die deutschen Regierungen hervorgetan, wie sie ihre muslimische Minderheit zu behandeln habe und welche Art Imame in den Moscheen zu dulden seien. 970 aus der Türkei entsandte Imame predigen schon in deutschen Moscheen, und sie predigen nicht irgendwelche menschenfreundlichen, gemässigten religiösen Gedanken, nein, sie sind direkt vom saudisch-wahabitischen Islam beeinflusst und wollen dieses extreme Gedankengut auch an die deutsch/ türkischen Muslime weitergeben. damit auch hier möglichst viele junge Männer und Frauen den Rattenfängern des extremem Islamismus nachlaufen. Eine GEFÄHRLICHE ENTWICKLUNG! WARUM WIRD DAS IN DEUTSCHLAND GEDULDET? Herr Erdogan meint wohl am besten zu wissen, was für seine deutschen "Freunde" gut sein soll. Am liebsten würde er dort wohl mitregieren und sein Verständnis von „Meinungsfreiheit und Demokratie“ auch in Deutschland durchsetzen. Wird schon noch kommen, wenn es so weitergeht.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich selbst in die unangenehme und peinliche Lage hinein manövriert, nun einem Diktator die Bälle direkt zuspielen zu müssen.

Wenigstens macht es sie endlich etwas nervöser, als alle bisherigen Probleme. Man hört es an ihrer Stimme, als sie die Zustimmung zu diesem Rechtsverfahren gegen Meinungsfreiheit zu begründen versucht. Ihre kühle und neutrale Unbeteiligtheit, die sie bisher an den Tag legte, wenn sie ihre selbstgefälligen und unbeliebten Entscheidungen ihrem Volk verkaufte, ist einer etwas nervöseren Stimmlage gewichen. 

Alte Gesetze aus der „Kaiserzeit“ werden zu solchen „Rechtsverfahren“ benutzt. Ist ja witzig, oder? Kaiserzeit – das war doch mal vor hundert Jahren, oder? Und der Herr Kaiser wurde damals doch wohl abgesetzt und verbrachte seinen Lebensabend holzhackenderweise in Holland. Und Gesetze aus jener Zeit, die das Wort „Demokratie“ oder „Meinungsfreiheit“ noch nicht einmal kannte, sollen noch heute gelten, in einer Demokratie? Warum wurden solche Anachronismen nicht schon längstens abgeschafft? Wenn schon nicht 1918, dann doch spätestens 1949 bei der Erschaffung der neuen deutschen Demokratie?

Aber Bundeskanzlerin Merkel will ja nun Entrümpelung vornehmen. Könnte sie bei der Gelegenheit nicht auch mal die Beziehung zur Türkei überholen und entrümpeln und dem Herrn dort etwas über Demokratie beibringen? Das Gleiche gilt natürlich auch für Präsident Obama oder wenigstens seine Nachfolgerin. Man muss sich auch von den Saudis nicht Alles an sozialem, politischem, religiösem und fanatischem Geschichts- und Religionsmüll gefallen lassen.

Zumindest in Bezug auf die Türkei scheint Herr Obama etwas dazu gelernt zu haben. Bisher hat er der EU ja stets ans Herz gelegt, wenn nicht sogar heftig empfohlen, die Türkei doch endlich als neues EU- Mitglied in die Arme zu schliessen. Offenbar ist er nun, gegen Ende seiner Amtszeit, ein Spürchen klüger geworden und hat realisiert, was für ein undemokraticher Bruder Diktator Herr Erdogan ist. Die von den USA so viel gerühmten Menschenrechte und die Demokratie passen zu Herrn Erdogans Diktatur wie die Kuh zum Tanzen. Was sollte so ein Staat wohl in der EU verloren haben? Obama sollte sich lieber darauf konzentrieren, endlich den unerträglichen Saudis den Marsch zu blasen, die Waffenverkäufe an selbige zu streichen, damit sie weniger Menschenrechtsvergehen begehen können und aufhören, der EU Diktatoren als Bettgenossen zu empfehlen.

(Erstellt: 17. 4. 2016, adaptiert: 24. 4. 2016)