Varia-Zuschriften:

Das Drama um die Wurst

06.12.2018
 

Es geht um die Wurst

Gott, wie entsetzlich! Blutwurst! Und auf der ISLAMKONFERENZ!

Zum Glück haben die Muslime wieder etwas, um sich zu echauffieren, sich in ihrem Opferstatus zu suhlen und sich selbst zu bemitleiden. Steilvorlage für Selbstmitleid, so eine Wurstsemmel.

Angeboten im Buffet neben X anderen Häppchen, die ausserdem serviert wurden und frei von Schwein und Blut waren. Man kann aus allem ein Drama sondergleichen machen.

Natürlich war es von den Organisatoren nicht sehr geschickt, diese Würste nicht als "ACHTUNG, HÖCHSTE GEFAHR! SCHWEINEFLEISCH!" gekennzeichnet zu haben. Aber jeder einigermassen intelligente Mensch weiss auch ohne spezielles Warnzeichen, dass in Würsten alles mögliche steckt, Blut und Schweinefleisch und anderes.

Diese Leute aus muslimischen Ländern wollen angeblich für den Rest ihres Lebens in Deutschland, in Europa leben und da wird ganz sicher hin und wieder einmal ein Stückchen Schweinefleisch ihren Weg kreuzen. So what? Als gäbe es nicht ernsthaftere Probleme, Ehrenmorde z.B. oder Lastwagen, die in Weihnachtsmärkte donnern, oder Messerstecher-Mörder auf offener Strasse und andere Dinge, die wichtiger sind als ein Wurstzipfel.

Aber manche können nicht ohne ständiges Dramatisieren leben, und wenn kein Grund für ein wirkliches Drama vorhanden ist, kreiert man eines aus Wurst.

Wir zitieren hier die super-intelligenten deutsch-türkischen "Akademiker" (DTA) aus ihrer Schreibe an den Innenminister: "...haben Sie die Organisation des Caterings einem unterdurchschnittlich intelligenten Schimpansen überlassen?" Wir können die Herren Akademiker vollkommen beruhigen: Bestimmt nicht. Ein Schimpanse hätte wohl eher Früchte des Waldes und vielleicht noch das Fleisch eines kleinen Äffchens serviert.

Und hier noch das Zitat des CDU Politikers M.Ü., der seinen vernünftig argumentierenden Kollegen Toprak beschimpft: "Halt den Ball flach Ali! Du bist eine islamophobe Ratte und schämst dich nicht, noch Seitenhiebe zu verteilen, selbst wenn Muslime brüskiert oder provoziert werden. Für den Aufschrei über die Blutwurst hat der Tweet eines Schweinefleischkonsumenten gesorgt. Friss weiter Schwein!" (Heraushebung von uns).

Na, na, was ist das für eine ordinäre, beleidigende Ausdrucksweise? Und das Ganze wegen ein bisschen Wurst. Zum Glück wurde dieser primitiv schreibende Mensch gleich aus der CDU rausgeschmissen.

Diese Wurstsemmeln schaffen es in die FAZ und andere Medien, noch dazu an prominenter Stelle.

Ein von Muslimen umgebrachter Mensch oft nicht, da das nur "lokal von Bedeutung ist".

Ding, dong, könnte man mal über Wichtiges und Unwichtiges nachdenken?

Gewisse Leute müssen sich permanent in die leidende Opferrolle schieben. Das Leiden an einer Wurstsemmel! Oje. Wir haben mal aus Versehen in einem fernöstlichen Land Schnaps mit Schlange/ Kobra drin getrunken, da wir derart mit Fotografieren beschäftigt waren, dass wir gar nicht zuhörten, als man erklärte, was uns da serviert wurde. Und wir haben überlebt! Welches Wunder! Und wir haben gelacht und gesagt, selber schuld, warum haben wir nicht besser zugehört.

Und frittierte Spinnen - Beinchen gut erkennbar - wurden uns auch schon als besonders lecker angeboten. Man muss das ja nicht essen. Wir haben uns auch nicht hingestellt und gemault: Aber man darf uns als Europäern doch keinen solchen Schnaps servieren, maul, maul und schon gar keine Spinnen anbieten.

Einer Freundin von uns wurde Ziegenhoden als Delikatesse in Tansania vorgesetzt und aus Höflichkeit konnte sie die Speise nicht ablehnen. Auch sie ist noch am Leben. Statt Sturheit etwas mehr Humor, bitte und Konzentration auf Wesentliches.

Da kann man nur sagen: Glückliches Deutschland, das keine anderen Probleme hat als Wurstsemmeln, mit oder ohne Schwein.

(Zum Ersten Advent und zum Nikolaustag 2018)