Varia-Zuschriften:

Das Drama um Herrn Palmer

29.04.2019
 

Grün, grüner am grünsten

Herr Palmer, Bürgermeister von Tübingen ist Grün.

Das wissen alle.

Er ist sogar so grün, dass er die (nicht gute) Idee hatte, Leute, die unbebautes Land in Bauzonen besitzen, enteignen zu wollen. "Bau oder Verkauf", Pistole sozusagen auf die Brust.

Also, Grüner geht es ja nicht mehr.

Obwohl, andererseits, wenn wir es recht bedenken, solche brachliegenden Grundstücke sind doch auch gut für die Käfer und Bienen, für kleine Heuschrecken und Vögel, um die sich die Grünen doch sonst so sorgen. Wenn da einmal Hochhäuser stehen mit günstigen Wohnungen und zugepflastertem Land, ist dies das Aus für die Käfer und Bienen. Das sollten solche Grüne ja auch berücksichtigen, oder?

Der Geschichtenerzähler Habeck, seines Zeichens Chef der Grünen, findet Palmer wegen der Enteignungsidee aber ausnahmsweise mal gut:

Habeck: "Boris Palmer in Tübingen, der des linken Radikalismus unverdächtig ist, geht die Bodenspekulation an. Er will, dass brachliegende Grundstücke in den nächsten Jahren bebaut werden – und setzt dafür auf ein Baugebot aus dem Baurecht."

Palmer hat aber auch schon über Berlin gelästert. Berlin und dessen Rot/Grüne Regierung findet er gar nicht gut. "Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht." In Berlin ende der "funktionierende Teil Deutschlands".

Wie Recht der Mann da hat! Das findet allerdings der Geschichtenerzähler Habeck viel weniger gut. Da Berlin doch sooo toll ist, besonders für Geschichten aller Art.

Nun hat Palmer es aber ganz und gar mit den Grünen Genossen verdorben.

Nei, aber au! Wie denn das!?

Was hat er denn Schreckliches angestellt?

Er hat sich über ein paar Bilder, die die DB auf ihrer Homepage zeigt, mokiert oder hat diese kritisiert, weil sie keine Originaldeutschen im Dirndl und in Lederhosen zeigen? Ist das so?

Offenbar.

Die Grünen Habecks und Annas hätten auf diese kleine Provokation natürlich auf verschiedene Art reagieren können. Haben sie aber nicht.

Sie haben nur auf die EINE RICHTIGE, GRÜNE Art reagiert.

Man müsse Palmer aus der Partei rausschmeissen, da er - na was wohl??- richtig! RECHTS ist. Zu rechts für Grün.

Aha!

Die Reaktion der Grünen zeigt nur, wie Recht Palmer hat. Und zwar, Recht damit, zu provozieren.

Die Bilder auf der Bahnseite finden wir zwar gut. Wir würden sie nicht beanstanden. Sie stören nicht und müssten auch nicht kritisiert werden. Denn die Bahn ist ja für alle da, In- und Ausländer, Gäste und Einheimische.

Aber mit seiner Kritik legt Palmer die symptomatische Krankheit der deutschen Gesellschaft offen, bzw ihrer Grün/Linken Parteien. Nämlich den krankhaften Zwang zum Einheitsdenken und zwar à la Grün.

Das ist direkt schon pathologisch, wie bei Menschen die unter dem Wasch- oder Putzzwang stehen, der übrigens selten heilbar ist.

So stehen die Grünen unter ihrem "Unsere-Meinung-ist-immer -richtig -und -nur- diese-Zwang".

Man könnte Palmers Meinung mit diesem ja ganz ruhig diskutieren, Gegenargumente vorbringen, sich die Sache durch den Kopf gehen lassen. Aber Nein: das ist wie ein Druck auf den roten Knopf. Sofort wird losgekeift, verurteilt, beschimpft, in die rechteste Ecke abgeschoben.

Anders funktioniert die Denke der Grünen schon gar nicht mehr. Wenn sie überhaupt noch so etwas wie Verstand benutzen. Ihre Denke ähnelt dem Kopf eines Menschen mit Rastalocken. Da haben sich die Läuse häuslich eingerichtet und sind nicht wieder rauszubringen. Bei den Grün/ Linken hocken die Vorurteile nicht in den Locken fest wie die Läuse, sondern im Hirn. Sie sitzen damit in ihrer Meinungsdiktatur-Blase, von der sie nicht lassen können.

Dies reizt natürlich Normalmenschen, die das Denken noch nicht verlernt haben, die die Welt, so wie sie ist, auch noch ausserhalb der Blase wahrnehmen, geradezu dazu, eine von der grünen Meinungsdiktatur abweichende Meinung möglichst dezidiert vorzubringen und sich dann über das Gekeife, das unweigerlich und unüberlegt losgeht, lustig zu machen.

Das funktioniert wie beim Hundespaziergang: Man wirft dem Hund seinen Lieblingsball, der quietscht: Hund spring! und: "Quiiieetsch", Hund fängt Ball, Ball quietscht fürchterlich. Köstlich! Einfach köstlich!

Für einen Aussenstehenden äusserst amüsant zu beobachten, wie die lieben Grünen doch immer und immer wieder nach dem Ball rennen, ihn fangen und quietschen. Sie stolpern über ihre eigene Denkdiktatur und echauffieren sich jeweils auf geradezu groteske Weise.

Nur weiter so, Herr Palmer! Das bringt etwas Spass in den sauertöpfigen Grünen Politik-Alltag.

Mit der Europa-Wahl vor den vernagelten Köpfen sind die Grünen sicher sowieso etwas nervös. Könnte ja schief gehen, die Wahl. (29. April 2019)