Migration:

Was ist human?

31.07.2018
 

Sogenannte Humanität

Rettung aus dem Mittelmeer

Viele NGOs und Betreiber von privaten Rettungsschiffen behaupten immer wieder, Gegner ihrer Rettungsaktionen wollten die Menschen ertrinken lassen.

Das ist purer Nonsens. Kein Mensch will irgendjemanden ertrinken lassen.

Aber den privaten Rettern, die recht aufmerksam die Bewegungen der Schlepper verfolgen, um rechtzeitig eingreifen zu können, geht es gar nicht um das blosse Retten vor dem Ertrinken von Menschen in Seenot.

Beispiel gefällig? Der italienische Schlepper „Asso 28“, der bei einer Erdölplattform vor der libyschen Küste arbeitet, hat angeblich 108 Menschen aus Seenot gerettet. Damit hat dessen Mannschaft genau das getan, was die NGOs und die privaten Retter immer fordern: Niemanden ertrinken lassen.

Nun kommt aber der Clou, mit dem sich die angeblichen privaten Retter selbst entlarven. Es geht ihnen gar nicht ums Retten an sich. Stattdessen wird nun herumgemault, dass die Geretteten dorthin zurück gebracht wurden, wo sie herkamen: an die afrikanische Küste.

Die privaten Profi-Retter  behaupten nun, die Geretteten könnten gar keinen Antrag auf Asyl stellen. Ebenfalls falsch: Jeder kann auf jeder Botschaft einen Antrag auf Asyl stellen. Niemand muss dazu sein Leben auf dem Mittelmeer aufs Spiel setzen.

Aber gerade darum geht es ja den "Rettern": Menschen, die ihr Leben auf einer Überfahrt nach Europa aufs Spiel setzen, sind viel wirkungsvoller zu vermarkten, als solche, die Anträge auf Asyl von der Heimat aus stellen. Letztere sind absolut nicht medienwirksam. Während man mit Ersteren ganz toll auf die versammelten Tränendrüsen ganz Europas drücken kann, vor allem, wenn auch noch ein, zwei Frauen und vielleicht 5 Kinder sich unter den Hunderten von Männern befinden.

Die "Retter", die sich selbst immer als letzten Rettungsanker der Humanität darstellen, sind dies gar nicht. Sie wollen die Unglücklichen nach Europa bringen, koste es, was es wolle. Und es kostet ziemlich viele Menschenleben.

Warum tun sie das? Weil es sich "einfach gut" anfühlt, Menschen nicht nur aus dem Meer zu fischen - das tut jedes Schiff der Küstenwachen und jedes Handels- oder anderes Schiff ebenfalls, das Menschen in Seenot entdeckt- sondern sie auch noch nach Europa zu schleppen?

Zudem ist es ihnen total egal, was dann mit den "Geretteten" in Europa passiert. Ob die Frauen in der Prostitution, die Männer im Drogenhandel oder als anderweitige Kleinkriminelle enden. Viele der "geretteten" Nigerianer, die illegal oder halblegal in Italien leben, haben eine nigerianische Mafia aufgebaut, die andere Migranten ausbeutet. Nennt man das "human" und "gerettet"?

Was sollen z.B. die Spanier mit all den Afrikanern machen, die tagtäglich ankommen? In Spanien gibt es eine äusserst hohe Jugendarbeitslosigkeit. Stecken sie die Ankommenden in Lager, ist es auch wieder nicht recht. Jeden Tag Tausende Neuankömmlinge zwangsweise versorgen zu müssen, ist eine äusserst anspruchsvolle, kostspielige Angelegenheit. Aber auch das ist den "Rettern" im Mittelmeer egal. Sie sind schon wieder unterwegs zum nächsten Wohlfühl-Einsatz.

Zudem wollen die Migranten ja auch gar nicht nach Spanien. Es heisst in einem Text so treffend, sie wollen nach Deutschland, da es dort mehr Geld gibt. Also bitte! Und da stören sich noch gewisse Leute am Terminus "Asyltourismus"? Was sonst ist denn das?

Die Migranten könnten es tausendmal einfacher haben: Von zu Hause aus, bzw dem nächsten grösseren Ort Asylantrag für ein bestimmtes Land auf dessen Botschaft/ Konsulat ect stellen, in der gleichen Weise, in der Europäer, die auswandern wollen, Green Cards in den USA beantragen oder andere Einwanderungsformulare für wo auch immer sie hin wollen. Kostengünstig, gefahrlos, ein Ja freudig, ein Nein mit "dann eben nicht" akzeptierend.

Wieso das nicht schon längstens praktiziert wird, ist uns ein Rätsel. D.H., eigentlich nicht. Denn dann würden ja sämtliche Schlepper, Retter, Gutmenschen in Aufnahmelagern, Beamte in Aufnahmebehörden, Juristen beim Erstellen von spitzfindigen Argumenten auf "Bleiberecht",  Angestellte von Hilforganisationen usw, usw arbeitslos. Sie alle haben sich mittlerweile schon so richtig gemütlich in ihren Pöstchen eingerichtet. Auf diese will man natürlich nicht verzichten. Deswegen muss es weiterhin eine Asylindustrie geben.

Diese Asylindustrie, die selbsternannten halbheiligen "humanitären Retter" wollen gar nicht, dass sich potentielle Asylbewerber von zu Hause aus um ein Visum bemühen. Denn dann können sie sich nicht mehr so schön in Szene setzen als "Retter der Menschheit". Und nicht mehr von ihrem hohen Ross auf die "unmoralischen, bösen Rechten" und alle anderen Menschen herabblicken, die derartige Abladungsaktionen von Menschen an Europas Küsten ablehnen. Das heisst aber ausdrücklich NICHT, dass irgendjemand Menschen ertrinken lassen will, wie den Vernünftigen ständig bösartigerweise unterstellt wird.

(31. Juli 2018)

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Was ist human?

Migration und Humanität.

Linke, inklusive Teile der SP, und Grüne überschlagen sich schon seit Jahren, um mehr "Humanität" in der Migration durchzusetzen. Heute, Sonntag 8. Juli, wird wieder einmal gründlich für "mehr Humanität", für "Rettung aus dem Mittelmeer" demonstriert - vor allem in Berlin.

Bei diesen Demonstrationen können sich die Menschen so richtig gut fühlen. Sie können, absolut hysterisch, der ganzen Welt zuschreien: "Schaut her! Hier in DE gibt es noch GUTE Menschen, humane! WIR haben aus unserer dunklen Vergangenheit gelernt! WIR wollen Menschen vor dem Ertrinken retten." 

Allerdings hat das eine mit dem anderen an sich nur insoweit etwas zu tun, als in DE wieder einmal eine Hysterie ausgebrochen ist. Dieses Mal keine Hysterie der Mörder, sondern eine der Gutmenschen, die glauben, um alles in der Welt nun aller Welt beweisen zu müssen, wie GUT sie sind.

Holen wir das Ganze einfach einmal auf den Boden der Realität und des gesunden Menschenverstandes herunter.

Was heisst in diesem Kontext Humanität? Wieviele Menschen müssen denn kommen dürfen, damit Europa in ihren Grün/Rot-Gutmenschen-Augen das Prädikat "human" verdient? 50 Millionen? Hundert Millionen? Wer immer kommen will von Marokko bis Bangladesh wird aufgenommen? Ist das human genug?

Alle, alle, die Lust darauf haben, ihre Heimat zu verlassen, von Marokko bis Nigeria, von Syrien bis Bangladesh, die von ihren zahlreichen Familienangehörigen das Geld für die illegale Reise nach Europa zusammengekratzt haben, sollen sich auf den Weg machen?

Und Europa soll sie alle, alle freudig empfangen, mit ausgebreiteten Armen, da es doch so cool ist, "Humanität" demonstrieren zu können? Und da "Humanität" doch so wichtig ist für das Selbstwertgefühl dieser Fürsprecher von angeblicher Humanität?

Doch was verbrigt sich hinter dem Wort Humanität?

Haben die Leute, die nun laut nach "Humanität" schreien, überlegt, was das erstens für die aufnehmenden Gesellschaften und zweitens für die abgebenden Gesellschaften wirklich bedeutet? So ein bisschen "Humanität" zu fordern, kostet nicht viel. Ist zur Zeit in Mode, angeblich überhöht es moralisch, und ist seeeehr populär in Links/Grünen Zirkeln.

Wieviele Menschen kann ein europäischer Staat denn realistischerweise aufnehmen, ohne dass dabei sein Sozialsystem, das ja allen und besonders den weniger Begüterten dieses Staates zugute kommen soll, zugrunde geht? Die ankommenden Migranten -Söder spricht übrigens völlig zu Recht von einem Asyltourismus- haben keinen Cent in diese Fonds gezahlt, sie beziehen aber kräftig Geld daraus. Solche, die kommen dürfen (wenige) und solche, die hier absolut nichts verloren haben, die Mehrheit von ca 95 %. Kann das gut gehen? NEIN. Aus einem Topf mit Gold kann man nicht mehr entnehmen als drin ist. - So viel Kenntnis von Wirtschaft sollten sogar Rot/Grün/Gute haben. 

Wenn dann eines Tages die Sozialsysteme der europäischen Sozialstaaten schlapp machen, wird das Wehklagen gross sein. Es wird unweigerlich zu einem Zusammenbruch des ganzen Systems kommen, wenn erstens zu viele Arme aus absolut fremden Kulturen in dieses einwandern und dank der westlichen Humanität auch vom Sozialsystem profitieren können. Und wenn zweitens die Reicheren daraus auswandern, da sie genug davon haben wie eine Gans, die goldene Eier legt, ausgenommen zu werden. Werden dann die Leute, die heute laut nach "Humanität" schreien, zufrieden sein? Oder werden sie zu denen gehören, die noch rechtzeitig vor der Katastrophe ihre Bündel packen und in einen klassischen Einwanderungsstaat ziehen wie die USA, Kanada oder Australien, wo Einwanderung strikt kontrolliert und geregelt wird?

Ist es denn human, wenn ausgerechnet die etwas reicheren, die etwas besser ausgebildeten Menschen aus ihren afrikanischen oder asiatischen Staaten nach Europa auswandern? Und zwar mit Hilfe der Schlepper, die ihnen das mühsam zusammengekratzte Geld grosszügig abnehmen, sie noch eine Weile versklaven, um sie dann gegen nochmals ca 500 - 1'000 Euro pro Person auf ein untaugliches Gummiboot zu setzen, im Wissen, dass ein paar Meter weiter die "humanen Retter" aus Europa warten, die gar nicht genug Menschen aus Afrika anschleppen können, da sie das so human finden. Wenn die Rettungsschiffchen nicht warten würden, so nah an der Küste als es gerade noch geht, könnte kein Schlepper seine Menschenfracht in die Boote bringen. Denn so dumm ist nicht einmal der Naivste, dass er nicht realisieren würde, dass diese Boote es keine 500 Meter weit ins Meer hinaus schaffen. 

Die Demonstranten, die weiterhin Rettung aus dem Meer fordern, übersehen, dass es so etwas wie ein internationales Seerecht gibt. Nach diesem Seerecht muss jedes Schiff, das auf Gewässern verkehrt, Seenotrettungsausrüstung an Bord haben (Schwimmwesten für alle, Rettungsboote, Rettungsinseln, Notraketen, Treibstoff, Wasser und Lebensmittel für alle an Bord usw); zudem darf es nur eine Höchstzahl an Passagieren und Mannschaft an Bord haben. Schiffe und Boote, die dem nicht genügen, dürfen überhaupt nicht losfahren. SOS Notrettung aus dem Meer ist primär geschaffen worden, um Menschen beizustehen, deren Schiffe und Boote wegen unvorhersehbarer widriger Umstände in Seenot geraten sind. Wer sich in überfüllte, untaugliche Gummiboote setzt, begeht eine fahrlässige Handlung. Das ist, wie wenn ich per Ski einen wegen Lawinengefahr offiziell gesperrten Hang hinuntersause und mich dann wundere, unter einer Lawine begraben zu werden. Wenn man mit Aufklärungs-Flugzeugen und vor der Küste bereit liegenden Rettungsschiffen die Leute auch noch dazu ermuntert, sich derart fahrlässig in Gefahr zu begeben, kann man wirklich davon sprechen, dass hier Recht gebrochen wird. Das hat mit normaler Seenotrettung absolut nichts mehr zu tun. 

Mit einem Wort: Jedes einzelne dieser Gummiboote, jedes einzelne Boot oder Schiffchen mit Migranten an Bord, dürfte laut Seerecht nicht einmal von der Küste ablegen, geschweige denn aufs Meer hinaus fahren. Sie können dies nur tun, da die Schlepper wissen, dass in ein paar Hundert Metern Entfernung schon die Humanen auf die illegalen Boote warten. Die Schlepper und Migranten werden also zu ihrem fahrlässigen Tun noch ermuntert.

Das heisst nun natürlich absolut nicht, dass man diese Leute ertrinken lassen darf. Nein, sie sind zu retten und an den AUSGANGSORT zurück zu transportieren. Nur dies wird in kürzester Zeit dem inhumanen Menschenschmuggel auf dem Meer und dem schrecklichen Ertrinken ein Ende bereiten.

Wie human ist es denn ausserdem, Menschen zu ermuntern, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, statt zu Hause zu bleiben und sich mit dem gleichen Geld, dass sie buchstäblich ins Wasser werfen, dort eine Zukunft aufzubauen? Sie könnten sicher Hilfe dabei bekommen, wenn sie sich direkt an europäische Botschaften wenden würden. Sie könnten für einen Bruchteil des Geldes, das sie den Schleppern nachwerfen, sogar ein Visum nach Europa erhalten und ein Flugticket kaufen. Allerdings müssten sie sich dann einer Untersuchung ihrer Umstände stellen, ob sie für Aufnahme in Frage kommen oder nicht. Und wenn nicht, müssten sie zu Hause bleiben. Das wäre für alle sinnvoller und humaner, mit Ausnahme der Schlepper und derjenigen, die sich dann nicht mehr als die moralisch haushoch Überlegenen fühlen könnten, als der heutige Zustand.

Wie human ist es denn, wenn Millionen junge Männer ihre Familien im Stich lassen und nach Europa ziehen? Dort landen zu viele von ihnen im Drogenhandel u.a., während sich ihre Frauen, Kinder und alte Eltern zu Hause auf ihren Minifeldern abrackern. Wie human ist es denn, wenn junge Frauen mit kleinen Kindern, diese den Strapazen einer solchen Schleppertour durch Afrika, durch Libyen, über das Meer aussetzen? Und das alles für Nichts, für eine Fata Morgana von einem besseren Leben in Europa, da die meisten so oder so in Europa zurück gewiesen werden oder am Ende in der Prostitution landen. Apropos: Protestieren die Guten dagegen? Dass die geretteten jungen Frauen häufig als Sexsklavinnen in Europa ausgebeutet werden?

Wie human ist es denn, vor allem junge Männer einzulassen, die unsere Kultur weder verstehen, noch sich in sie integrieren wollen; die häufig genug nur Probleme bereiten. Die deutschen Gerichte sind überlastet, die Schulen und Kommunen schaffen das Ganze nicht, die Polizei ist am Anschlag. Es gibt schon X No-Go-Areas in europäischen Grossstädten, wo Gangsterfamilien aus dem arabischen Raum die Szene beherrschen. Ist das human? NEIN. Aber es sind Folgen der unkontrollierten, "HUMANEN" Aufnahme aller.

Die sehr gut Ausgebildeten und Reichsten aus diesen Problemländern wandern sowieso aus. Aber nicht per Schlepperboot und Rettungsschiff ins "humane" Deutschland oder Europa, sondern mit Visum und Flugzeug in Trumps "inhumane" USA, nach Kanada, das seine Zugänge handverliest oder ins ebenso strikt kontrollierende Australien.

Ist diese ganze Diskussion über "Humanität" und "Rettung" vor dem Ertrinken nicht absolut absurd? Wenn den Menschen eindeutig klar gemacht wird, dass es eben keine Schlepperdienste mehr geben wird, dass jedes Boot zurück an den Ausgangspunkt gebracht wird, wird sich wohl kein Mensch mehr freiwillig in solche Seelenverkäufer setzen und auch nicht nach Libyen gehen, dem Ausganspunkt des ganzen Elends.

In Europa wird diese absurde Diskussion um Humanität und Rettung oft von Leuten geführt, die so tun, als gäbe es keine Zukunft, als seien Ressourcen unbegrenzt vorhanden. Sie liefern damit scheinheilig die Ärmeren der eigenen Gesellschaft, für die ein funktionierendes Sozialsystem unabdingbar ist, einer Situation aus, die sie für sich selbst nie wollten.

Wohlgemerkt: Wir sind nicht gegen kontollierte, vernünftige Migration Einzelner, gegen Hilfe an echte Flüchtlinge, gegen Einwanderer, die mit Visum und Arbeitserlaubnis kommen und das europäische Leben bereichern. Wir sind aber gegen die unkontrollierten Migrationsströme (die EU nennt das "flows"), gegen die Ausbeutung unserer Sozialsysteme durch Leute, die keinerlei Recht auf Asyl haben, durch Verbrecher und Terroristen, die sich unter die Massen mischen, da diese absolut nicht mehr kontrollierbar sind.

Wir sind, mit einem Wort, dagegen, dass Europa ruiniert werden soll, weil EINIGE WENIGE Europäer es sich in den Kopf gesetzt haben, das zu wollen -und dies auch noch mit dem Deckmäntelchen "Humanität" kaschieren- und alle, die aus Vernunftgründen dabei nicht mittun, als Rassisten verunglimpfen. Diese "Humanis"  sind selbst die grössten Rassisten, da sie sämtliche Völker Europas hassen. Da sie weder Vernunft noch Verstand walten lassen. Da sie mit dem Kopf, vernagelt mit "humanitären" Brettern, durch sämtliche Wände wollen. Und noch dazu alle anderen dazu zwingen wollen, es ihnen gleich zu tun. 

(3.Juli/8.Juli 2018)