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Deutschland hat gewählt - Wie weiter?

12.12.2017
 

Wahl in Deutschland

Deutschland hat gewählt und die Koalitionsillusion "Jamaika" ist geplatzt. Eine farbige Seifenblase, pffft, weg war sie.

Jetzt ist wieder GROKO angesagt. Man plappert bei der CDU von "Fehlern", die man gemacht hat. Dabei hat Merkel immer noch nicht begriffen, dass der grösste Fehler sie selbst ist. 32,9% der Deutschen haben CDU gewählt. Das heisst mit anderen Worten: die übergrosse Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger, 67,1%, will Merkel nicht, hat sie nicht gewählt

Und ihr Groko Partner SPD, mit Schulz - Schulz wieder mit Heiligenblick, den er nach der Wahl für kurze Zeit durch einen  weitaus ehrlicher wirkenden Wutblick ersetzt hatte- will ein "Vereinigtes Europa". Genau das, was wohl jeder europäische Bürger, jede Bürgerin unbedingt herbeisehnt, oder? Ironie beiseite: Schon wieder werden Seifenblasen an den Himmel gezaubert von den Supertricksern.

Können diese Politiker/innen eigentlich auch einmal realistisch, vernünftig, ihrem Staat und Volk dienend agieren? Oder verbleiben sie für alle Zeit und Ewigkeit ihren Wolkenkuckucksheimen verhaftet. Man muss sich nur den scheinheiligen Blick des unheiligen Schulz oder das wiederum selbstgefällige Gegrinse einer Merkel anschauen, um von dieser Sorte Politik mehr als genug zu haben.

Es gibt Menschen, die Fehler machen - das machen alle. Aber die einen lernen aus ihren Fehlern, die anderen sind sozusagen lernresistent. Und dazu gehören diese Sesselkleber und Besserwisser und Unbelehrbaren.

Schreck und Graus: nochmals 4 Jahre vom gleichen Mist!

(12. Dez. 2017)

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Deutschland hat gewählt - Und jetzt?

Was wollen die DEUTSCHEN? 

Was ihre CDU- Regierung will, weiss man schon: So weiterlavieren, weiterwursteln und herumtricksen wie bisher. Aber das ist weder die Frage, noch sollte es ausschlaggebend sein.

Was will Frau Merkel? Allem Anschein nach ist sie doch viel mehr von ihrer Jugend in der DDR beeinflusst, als man gemeinhin annimmt. Da ihre CDU ausserdem stark im SPD Garten wildert, ist es höchstwahrscheinlich korrekt, anzunehmen, dass sie eine BRD à la DDR will. Nostalgie nach den, ach so guten alten DDR-Zeiten, die tatsächlich für die herrschenden Politiker sehr gute waren. Da maulte niemand herum, wenn ihm/ ihr etwas nicht passte. Herummaulen bedeutete: Ab ins Gefängnis mit dem Mauler. Oder, wie die CDU Stellvertreterin Klöckner es bezüglich des Volkes modern ausdrückt: „Klappe halten!“ 

Allerdings, Klappe halten und „gute“ alte DDR-Zeiten sind in einer deutschen Demokratie nun wirklich nicht mehr angesagt, oder? Und was Frau Merkel will, ist absolut NICHT von BEDEUTUNG, denn sie ist nicht Deutschland.

Also zurück zur Eingangsfrage: Was will das deutsche Volk?

Entsprechend der Wahlergebnisse wollen tatsächlich nur ganze 8,9% ein Grünes Programm. Acht Komma Neun Menschen von Hundert wählten Grün. Kein überzeugendes Ergebnis dafür, dass die Grünen nun mit sauren, ernsten aber wichtigtuerischen Gesichtern durch Berlin rennen und meinen, Bedingungen stellen zu müssen, die sonst niemand so will. Denn ohne die CDU mit ihren 32,9% Wählerstimmen, die trotz Merkel doch ein etwas anderes Programm hat als die Grünen, wären sie so weit vom Mit-Regieren entfernt, wie der Mond von der Erde. Also bleiben wir mal  hübsch auf der Erde. 

Die Grünen reissen den Mund weit auf: Familiennachzug für alle!! Weit geöffnete Grenzen!! Einwanderung für alle Armen dieser Welt ins deutsche Sozialsystem!! Keine konventionelle Energie mehr!! Aber auf ihre dicken Dienstwagen, die sie schon leuchtenden Auges vor sich sehen, werden sie wohl kaum verzichten wollen, oder? 91,1% der Deutschen wollen das grüne Programm nicht, denn sie haben die Grünen nicht gewählt. Seit wann können in Demokratien denn Minderheiten den Mehrheiten ihren Willen aufzwingen?

Die Wähler/innen haben offensichtlich der FDP eine neue Chance gegeben. Allerdings garantiert nicht in der Meinung, dass sie jetzt allen Unsinn der Grünen und der CDU schluckt und mitmacht. Man hat sie ja als GEGENPARTEI gegen die Hoffnungslosigkeit der merkelschen CDU gewählt und nicht um nun den gleichen sozialistischen Einheitsbrei wieder vorgesetzt zu bekommen: Merkel-DDR-Grütze mit Petersiliengarnitur! Das sollte sich die FDP hinter die Ohren schreiben, damit sie nicht wieder in der Versenkung verschwindet.

Und offensichtlich wollten ganz klar 12,6 von Hundert Menschen etwas ganz anderes: Nämlich ein eindeutiges Stopp für Merkel und Co. Ein „So-Nicht-Weiter“! Denn tatsächlich, egal von welcher Seite aus man die Situation betrachtet: Wie bisher kann es nicht weitergehen. Man kann den Staat nicht einfach aufgeben. Man kann nicht einfach Staatsrecht und Sicherheit von ein bisschen aufgepeppter Pseudo-DDR-Moral oder Pfarrerstochter -Nostalgie gefährden lassen.

Ist das Aufgeben des Staates übrigens eine kleine, späte Rache gewisser Leute dafür, dass die DDR so sang-und klanglos aufgegeben werden musste? Ein "Jetzt-Zeigen-Wir's-Denen"? „Ach, wie war es doch so schön damals! So schön geordnet. Jeder und jede kannte und hatte sein/ ihr Plätzchen. Auch wenn alles knapp, oder nicht zu bekommen war, waren die Leute zufrieden.“ –Nostalgie sieht ja immer alles Vergangene Rosarot und Himmelblau, egal wie mickrig die Verhältnisse damals tatsächlich waren und wie sehr der DDR Staat die Leute bevormundete, überwachte, ermordete und ausbeutete. Das haben viele ob der tollen, nun gebotenen Reise-und anderer Möglichkeiten längst vergessen und lassen die damaligen monströsen Zustände im verklärten Licht der Ost-Abendsonne aufscheinen. Im „Weisst-du noch“ des Erinnerns, das uns Gutes vorgaukelt, wo gar nichts Gutes war. Sogar der SED, äähh, der Linken trägt man ihre Herkunft aus der schiesswütigen (auf eigene Bürger/innen) Einheitspartei der DDR nicht mehr nach.

Werfen wir noch einen Blick auf die anderen ganz grossen Verlierer, die SPD, die nun so tut, als sei der Müll, den sie zusammen mit der CDU in der berüchtigten grossen Koalition angerichtet haben, nur auf deren Misthaufen gewachsen. Liebe SPD, ihr habt genau den gleichen Mist mitproduziert und mitverteidigt, wie die CDU. Ihr wolltet die Grenzen sogar NOCH weiter öffnen und habt euch bei jedem Rückführungsprogramm gesträubt, als wollte man lauter Engel und Nobelpreisträger ausweisen. Nun müsst ihr den von euch mitverzapften Mist nicht mehr länger ausbaden, sondern könnt auch im Rentnerglück der Opposition von den Strapazen des Regierens und der damit einhergehenden Verantwortung für eigenes Tun in der Hängematte schaukelnd erholen. Beneidenswert!

Wir sind ja schon gespannt auf die Diskussionen der Oppositionen. Das wird bestimmt eigenartige Konstellationen ergeben, wenn die "Partner" absolut nicht zusammenpassen. Das eventuelle Enstehen dieser "Jamaika" Koalition ist ja eine Stessgeburt, wenn nicht gar eine Totgeburt. Es wird gewiss spannend im Bundestag, wenn die einen etwas wollen, was den anderen Oppositionsparteien gar nicht behagt. Da wird wohl die SPD in der „Opposition“ manches Mal mit den Grünen zusammen stimmen und die AfD wohl manches Mal gegen SPD und Grün zusammen mit CSU/CDU oder FDP.

Da wird sich zeigen, wie verkehrt und quer diese neue Regierung – sofern sie überhaupt entstehen wird- in der Landschaft liegt. Da passt ja fast gar nichts.

Also zurück zur Eingangsfrage: Was wollen die Deutschen?

Wir würden mal sagen, was jedes Volk möchte: Eine intelligente, verantwortungsvolle Regierung, die sich dessen bewusst ist, dass sie als STELLVERTRETER des DEUTSCHEN VOLKES, dessen Wohlergehen an erste Stelle zu setzen haben. Danach sollten natürlich alle weiteren wichtigen Fragen wie die Klimapolitik, die Aussenpolitik (inklusive Zustände in Diktaturen und Kriegsregionen), die Wirtschaft, die Bildung und Ausbildung usw VERNÜNFTIG angegangen und die Probleme vernünftig, verantwortungsvoll und menschlich gelöst werden. Mit Blick nicht nur auf die Legislaturperiode und die eigenen Politiker-Pfründen, Dienstwagen und sonstige Privilegien, die ihnen der brave Steuerzahler ermöglicht, sondern mit Blick auf die Zukunft des ganzen Volkes, dessen Kinder und Enkelkinder.

Fassen wir die Weltlage, wie sie sich einem Laien heute darstellt, einmal zusammen: Trump der unbedarfte Twitter in den USA (mit Möglichkeit zum Overkill), Putin der Edelstalinist und Ex-KGB -Mann in Russland (Korruption und Overkill inklusive) Macron der Eingebildete und selbsternannte Weltenlenker in F (der EU-Fan, solange andere französische Schulden zahlen), May die Brexit -Geplagte, plus Boris der Egomane im UK (auf Suche nach neuen Märkten und deswegen sehr nachsichtig mit übelsten Diktatoren), Merkel die Stur-Bleibende in DE (gute Chancen auf einen endgültigen Wertewandel im Land, das angeblich keine Werte hat), XI Jinping der an Mao-Nostalgie-Leidende in Chjugoko (auch er mit möglichem Trigger-Finger, aber eher unwahrscheinlich), Kronprinz der machtgeile Turbo-Wichtigtuer in Saudi-Arabien, der am liebsten den ganzen Nahen Osten als seine von Kushner mitarrangierte Spielwiese betrachtet, Kim der Atombomben-Liebhaber in Nordkorea, und dazu noch so allerlei solche und andere, auf alle Fälle kaum vernünftige Politiker auf dieser Welt, plus viel zu viele Waffen, die in allerlei schmutzigen Händen sind.

Man müsste vielleicht doch in Nostalgie verfallen: Ach, die guten alten Zeiten des Kalten Krieges, als noch Klarheit und Eindeutigkeit in dieser Welt herrschte! Who was who?

(12./ 16. Nov. 2017)

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Die SPD ist sauer, stocksauer.

Ja, viele Bürger/innen haben es gewagt ihre Stimme NICHT MEHR der SPD zu geben. Nun zeigt es sich, welch schlechte Verlierer sie sind.

Von Schulzs/SPD väterlich- gütigem Blick, mit dem er von den Wahlplakaten auf sein kindlich-gläubiges (so stellte er es sich wohl vor) Volk herabblickte, ist nichts mehr geblieben; stattdessen wirft er hasserfüllt- verächtliche Blicke in Richtung Merkel und Kameras. Sein "gütiger" Blick der Wahlplakate war nur Show, Stimmenfang, purer Populismus. Der Machthungrige muss mit eingekniffenem Schwanz abziehen. Sehr schön.

Aber noch schlimmer treibt es seine Ersatzfrau, die gute Frau Andrea Nahles. Oh, ihr Blick zeigt schon von Anfang an, wes Geistes Kind sie ist: Voll-Funktionärin, gemahnt an DDR / UdSSR Zeiten der Super-Intoleranz: "Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein", buchstäblich. Und ihre ordinäre Sprache erst! Die setzt dem Ganzen noch die Krone auf! Hätte ein Vertreter der AfD gesagt: "Ab morgen kriegen sie in die Fresse“, uiijuijuii, dann wäre ein riesen heuchlerisches Gekreische von CSU bis LINKE losgebrochen. Die Fraktionsvorsitzende der SPD erlaubt sich eine derart ordinäre Sprache, wie vor 200 Jahren das billigste Fischweib auf dem Markt in Paris. Damit diskreditiert sie sich und ihre Parteigenossen - towarischtsch Stalin?- und sooo etwas ist Fraktionsvorsitzende? In einer westlichen Demokratie? Wir können es nicht glauben! Die SPD strebt wohl an, bei den nächsten Wahlen unter die 5% Limite zu fallen. Oder sie meint, mit derart ordinären Ausdrücken derart auffallen zu müssen, damit den ehemaligen Genossen wieder einfällt, dass man auch solch ordinäre Weiber wählen kann. Wer weiss.

Was sagt eigentlich ihr guter Parteigenosse Maas zu solcher Hate Speech? Hüter des Anstands auf allen Ebenen? Er ist ja der grosse Don Quichote, der diese Windmühlen heftigst bekämpfen möchte. Da kann er gleich mal in der eigenen Partei damit anfangen. Peinlich, peinlich Frau Nahles.

Wenn sie noch mehr Kritik einstecken muss, via social media, z.B., wird sie wohl über kurz oder lang widerrufen: Das sei alles gar nicht so gemeint gewesen. Das sei nur so im ersten Schock über das miese Wahlergebnis passiert, usw, usw. es werden ihr schon gute Ausreden einfallen. Ja, und schwupps, da ist sie schon, die Ausrede, von Genosse Kahrs für Nahles vorgebracht. Danke, lieber Genosse Kahrs, dass wir nun aufgeklärt wurden, um WAS es sich da handelte. Alleine wären wir da NIE drauf gekommen: „Das war ein Scherz, der für alle erkennbar war“. Aber auch ein bisschen ernst gemeint: „In der Opposition muss die SPD jetzt klare Ansagen machen. Das hat Andrea Nahles mit ihrem Scherz deutlich gemacht.“

Dass wir das nicht gleich gemerkt haben! Wie dumm von uns. Ein Scherz! Hahahaha, wie lustig! Jedesmal, wenn nun ein anderer Politiker einen vulgären Spruch bringt, kann er die gleiche billige Ausrede brauchen. Merkt euch das, ihr lieben Volksvertreter! Macht mal eure Spässchen, allerdings auch ein bisschen ernst gemeinte, versteht sich. Und, lieber Herr Maas, all die Hetzreden in den social media sind vielleicht auch nur Scherze? Die Welt steht vor Scherzkeksen, hahaha, wie lustig!

Herr Kahrs teilt dann auch gleich noch weiter an die ältere Generation aus: Rentner sollten nicht dreinreden und mitquatschen. Einmal Rentner, Mund halten! Danke, Herr Kahrs! Dass die ältere Generation das noch nicht gemerkt hat! Wurde höchste Zeit, dass Sie dies allen deutlich mitteilen. Also, liebe Rentner: Mund zu, Augen zu und durch und ja nicht die falsche Partei wählen- das nächste Mal! Am besten gar nicht wählen, wenn es nach Kahrs ginge.

Ach, diese Heuchler, diese Populisten. Sie sitzen an allen Ecken und Enden in der Politik (und den Medien) und empören sich am meisten über gleichartige Populisten und Heuchler der anderen Parteien und Medien. Und tun so, als gehörten sie selbst selbstverständlich nicht dazu. Und am zweitmeisten empören sie sich darüber, dass das "tumbe" Volk aufgewacht ist und sie erkennt als das, was sie sind: Heuchler, Fake News Verbreiter und Populisten.

Weiterhin viel Spass beim Beleidigtsein, Herr Schulz, beim Heucheln und ordinär Reden, Frau Nahles.

(28. Sept 2017)

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Merkel darf bleiben - und sie ist sich wenigstens dessen bewusst, dass sie an der politischen Polarisierung im Land mitschuldig ist. Diese Entwicklung „ist auch mit mir verbunden als Person. Und zwar ganz offensichtlich“, sagt sie.

Dennoch beharrt sie darauf, dass ihre Entscheidung, alle und jeden 2015 ungefragt einzulassen, richtig war. Daran schieden sich die Geister, wie das Wahlergebnis zeigt. Ist sie nun lernfähiger geworden? Wohl kaum, aber das wird erst die Zukunft weisen.

Sind die Deutschen nun glücklicher als vor der Wahl? Wir wetten: NEIN.

Die grossen Verlierer sind die SPD- geschieht ihnen recht, die CSU- geschieht ihnen ebenfalls recht, und die CDU- dito.

Über die LINKE und die Grünen wollen wir gar nicht viel sagen. Sie sind einfach glücklich, relativ ungeschoren davon gekommen zu sein. Nur soviel zur Linken: Ihrem Sprecher fiel nichts anderes zur AfD ein als zu sagen: "Wer da alles in den Bundestag einzieht, ist ein Skandal." Schon vergessen, woher man stammt? Waren alte SEDler im Bundestag denn kein Skandal? Und Özdemir von den Grünen lässt verlauten: "Das ist kein guter Tag für die Demokratie".

Warum scheuen diese Leute eigentlich die Auseinandersetzung mit ihnen nicht-genehmen Ideen so sehr? Kann man denn nicht, wie in allen anderen Ländern auch, Rechtsgerichtete einbauen in den politischen Alltag und sie zu überzeugen versuchen? Oder auch einmal eine Idee, die vielleicht gar nicht so übel ist, von den Rechtsaussen annehmen, oder zumindest sich damit auseinandersetzen. Eine Gefahr für die Demokratie ist nicht, dass es derlei Ideen gibt, eine Gefahr für die Demokratie ist vielmehr, dass man so tut als gäbe es sie nicht, oder dass man sie gewaltsam unterdrückt und sie damit nur verstärkt. Den wirklich lockeren Umgang mit Ideen und Programmen von allen möglichen Spektren hat man in DE immer noch nicht gelernt. Es wird immer noch in nur Schwarz und Weiss gedacht. Es gibt in den Augen dieser "Demokraten" nur "meine Idee oder keine". "Links ist immer gut, Rechtsaussen ist immer schlecht." Man hört einander gar nicht zu. Es wird von vornherein, bevor diese Leute überhaupt im Bundestag sitzen, schon festgelegt, dass alles, was sie tun, ein Skandal und Quatsch ist, eine Gefahr für die Demokratie. Das zeugt einerseits von einem bedenklichem Mangel an Zutrauen in die Demokratie. Andererseits auch von grenzenloser Arroganz, besonders auf Seiten der LINKEN, deren politische Paten unter anderen Leute der SED waren. Und die SED, es kann nicht oft genug gesagt werden, war eine ziemlich miese Partei, deren Protagonisten ohne mit der Wimper zu zucken, unschuldige Menschen an der innerdeutschen Grenze abknallen liessen und als Diktatoren einen Unterdrückungsstaat par excellence den Menschen aufoktroyierten. Sie sollten also hübsch still und bescheiden sein und erst einmal abwarten.

Die grossen Gewinner sind die AfD und die FDP. Glückwunsch allen beiden, auch wenn die Linken und Grünen und die grossen Verlierer die AfD verabscheuen und ignorieren wollen.

In Berlin und anderen deutschen Grossstädten ("Ganz Frankfurt hasst die AfD" - ist das nicht ziemlich übertrieben?) pöbeln am Abend der Wahl schon linke Protestierer gegen die AfD herum, teils mit dümmlichen Sprüchen, teils wird von der "Katastrophe" gesprochen, dass 13 % der Wählenden AfD wählten. (Das müssen diese "Möchte-gerne-nur -wir- sind-Demokraten" nun halt akzeptieren). Es gab allerdings auch durchaus differenziertere Meinungen. Da hat DE ein echtes Problem. Irgendwie hat noch niemand den Schreihälsen und linken Protestierern beigebracht, was Demokratie eigentlich bedeutet und was nicht. Ganz sicher bedeutet Demokratie nicht, dass Linken Gewaltexzesse erlaubt sind und allen anderen nicht. Die Linken haben sowieso ein eigenartiges Verhältnis zur Gewalt: Gewalt, die sie selbst veranstalten, ist "gut"; Gewalt, die andere veranstalten, besonders Rechte, ist schlecht. Und deswegen müssen sie noch viel mehr randalieren. Man muss ihnen eindeutig sagen, dass Gewalt immer schlecht ist, nicht wahr, Herr Maas? Aber dieser Herr wird ja nun nicht mehr Justizminister sein. Uff! Wahlen haben auch ihr Gutes.

Sie (die Protestierer und die mit ihnen liierten Parteien) sollten samt und sonders alle erst einmal Nachhilfe in Demokratie nehmen, bevor sie sich aufs hohe Ross setzen und so tun, als wüssten nur sie ganz genau, wie zu regieren bzw zu protestieren sei.

Überhaupt, das Wort REGIEREN ist so furchtbar out, es ist altmodisch, Absolutismus lässt grüssen. Die vom Volk Gewählten können, sollen und dürfen nur im Namen des Volkes agieren, handeln, indem sie das in vernünftige Gesetze, Verträge, Abmachungen umsetzen, was das Volk will gemäss den allgemeinen Menschenrechten und auf der jeweiligen Verfassung basierend. Undemokratisches Verhalten ist nicht angesagt. Wenn nun also zwei neue Parteien in den Bundestag einziehen, bzw die eine wieder einzieht, hat man deren Vertreter ebenso anzuhören, deren Voten ebenso zu bedenken und anständig zu diskutieren, wie diejenigen der alteingesessenen Parteien. Das gehört sich so und ist politischer Anstand. Und das gilt für alle! Von ganz rechts bis ganz links, von AfD bis Linke.

Nun darf also Frau Merkel weitere 4 Jahre so tun als sei sie die Chefin im Land. Pseudodiktatorin. Leider! Viele deutsche Freunde und Bekannte sagten uns, dass, egal, wie man wählt, es doch immer wieder auf Merkel herauskommt. Leider! Die einen liessen offenbar aus Verzweiflung das Wählen gleich ganz bleiben. Denn wie sonst soll man sich die EXTREM niedrige Zahl von 41% (Stand 24.9. abends) erklären? Wenn man in Deutschland sowieso NUR EINMAL in 4 Jahren wählen darf - naja zwischendurch mal noch ein Landesparlament- und trotzdem nicht wählen geht, ist das eigentlich eine Schande. Oder es zeigt ganz drastisch auf, dass die Wahl so oder so nur eine Farce ist- eine Wahl zwischen Teufel und Belzebub. Wenn, wie gesagt, sowieso alles auf Merkel hinausläuft, die man gar nicht mehr will, wozu dann überhaupt wählen? Nur um diese Dame in ihrer Eitelkeit, zum vierten Mal gewählt worden zu sein, zu bestätigen? Macht sie so eine Art Wettbewerb mit Adenauer und Kohl? Es gehörte eine ordentliche Amtszeitbeschränkung her, um derartige egozentrische Auswüchse zu verhindern.

Die Frankfurter Zeitung fragt leicht blöde: "Wen wollen Sie lieber, Merkel oder Scholz?" Die Antwort der meisten war wohl: Keinen der beiden! Das ist doch keine Alternative, d.h. das ist doch keine echte Wahl!

Nun noch zur CSU: Seehofer grummelte und brummelte wohl immer wieder einmal, aber wie es so schön heisst: Bellende Hunde beissen nicht. Das Gegrummel hat überhaupt nichts gebracht, kein einziges Ergebnis. Nada, Nichts, Leere. Ausserdem zauberte er das Kaninchen Guttenberg wieder aus dem Hut. Auf den haben DE und Berlin bestimmt schon lange gewartet. Was hat er denn schon vorzuweisen, ausser seinem Plagiat, einer missglückten "Doktorarbeit", bei der er sich mit fremden Federn schmückte, da er selbst offensichtlich keine eigenen hatte? 

Ach und die CDU und Merkel? Werden die nun gescheiter und werden sie nun endlich vernünftige Politik für das Volk betreiben, dass ein Recht auf Achtung von Recht und Gesetz hat, ein Recht auf Sicherheit, ein Recht auf ordentliche Grenzen, ein Recht darauf, dass seine Bedürfnisse an erster Stelle zu stehen haben, ein Recht darauf, etwas mehr vom eigenen schwer erarbeiteten Geld behalten zu können, statt es ständig dem Staatsbüttel oder der EU in den bodenlosen Rachen werfen zu müssen für höchst obskure Verwendungszwecke? Wohl kaum. 

Wir sind zwar an sich gegen Vorhersagen, aber hier wagen wir mal eine, da sich diese fast 100%ig aus schon bis zum Abgewöhnen Gehabtem erschliesst: Merkel wird wie bisher weiterwursteln, selbstgefällig, eitel, unbelehrbar, über alle Köpfe und alle Vernunft hinweg. Die Politiker/innen von CDU, SPD, LINKEN und Grünen werden wohl weiter im moralinsauren Wolkenkuckucksheim des Multikulti leben, auf Kosten der Staatsbürger/innen und Steuerzahler/innen. Die Linken und die Grünen und die SPD werden so tun - ebenfalls wie gehabt- als wären sie und nur sie allein die Retter des Landes, wenn man sie nur vermehrt gewählt hätte.

Ein Beispiel des Gewurstels der Regierung CDU/Merkel/ SPD: Der Münchner Merkur moniert, dass es immer noch über 800 "Flüchtlinge" mit "Schutzstatus" ohne "geklärte Identität" gäbe. Ungeklärte Identitäten bei Menschen mit "Schutzstatus" sind eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, eine Absurdität. Wie kann jemand, den es eigentlich gar nicht gibt, da er keine Identität hat, denn "Schutzstatus" erhalten? Das wäre ja, wie wenn man einem Phantom, einem Gespenst den Status einer Person geben würde. Entweder hat man Schutzstatus und dann hat man auch eine Identität oder eben nicht. Aber das ist genau typisch für die Unfähigkeit dieser Koalition, die nun war. 

SPD und CDU/CSU sind beide überholt, von gestern. Die Zukunft sollten andere Parteien, weniger festgefahrene, weniger auf gestern konzentrierte, gestalten. 

Die FDP wird sich hoffentlich darauf besinnen, dass sie sich positiv (für's Volk, nicht für sich selbst) profilieren muss und zwar so, dass man sie wiederwählen kann- ansonsten werden sie in 4 Jahren wieder dort sein, wo sie herkamen, nämlich draussen vor der Tür. Sie könnten eigentlich Herrn Palmer von den Grünen übernehmen und ihn als nächsten Bundeskanzler aufbauen. Ein bisschen Grün mit wirtschaftlichem Sachverstand, Vernunft und einem vernünftigen Mass an Sozialstaat (man kann alles übertreiben, auch die falschen Anreize),  wieder Grenzen setzen (in jeder Beziehung), wieder- hergestellte Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit im Land, wären doch gute Optionen, oder? Mit einem Wort, die FDP könnte sich zur neuen starken Mitte-Partei mausern. 

Und die AfD - ojeh, da wagen wir keine Prognose. Dafür einen guten Rat: Schmeisst eure alten Herren raus, um das "Gschmäkle" des Rechtsextremismus loszuwerden (Gaulands Rede nach der Wahl klingt nicht wirklich wie die eines Staatsmannes und irgendein Post auf Facebook von Niedersachsen ist derart primitiv, dass die AfD sich damit die eigene Zukunft verbauen wird). Eigentlich hätte Gauland statt Petry gehen sollen. Macht eine Partei der klugen Frauen und jüngeren Männer aus der Alternative, die tatsächlich die Demokratie und das Wohl des Volkes - weder im verpönten "populistischen", noch im noch verpönteren "völkischen" Sinn - ins Zentrum ihrer Politik stellt. Einfach eine gute mitte-rechts Partei, die man wählen kann, als Alternative zur CDU, ohne gleich von den Linken, Guten, Netten, Grünen, in die braune Schmuddelecke gestellt zu werden.

Für den Moment wird die AfD den alteingesessenen Parteien aber trotzdem sehr gut tun: Letztere werden ihre Positionen vermehrt überdenken und mit besseren Argumenten als auch schon verteidigen müssen. Sie können sich nicht mehr bequem im Sessel zurücklehnen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und die Bedürfnisse des Landes als solches ignorieren. Die AfD wird die Demokratie aufmischen und in Schwung bringen. (Ob die AfD das überlebt, ist eine andere Frage). Und das wird der überheblich gewordenen Politikerkaste und deren Vorsteherin und Verwalterin Merkel einiges abverlangen. Und darum wurden sie wohl auch von vielen gewählt.

Interessant, übrigens, dass die israelische Zeitung Israel Hayom die AfD nicht als Nazi Partei sieht, sondern als "eine konservativ-nationale Protestpartei, welche erfolgreich den ansteigenden Ärger und die Empörung in verschiedenen Teilen der Gesellschaft" für ihre Ziele nutzte. Sie benennt es ganz richtig: "Terrorismus, Kriminalität und Gewalt" seien mit der „Ankunft der muslimischen ‚Flüchtlinge‘ verbunden". Israel hat ja so seine einschlägigen Erfahrungen mit muslimischem Terror gemacht, kann also offensichtlich gewisse Bedenken durchaus nachvollziehen.

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant zu erwähnen, dass die Linke ganz allgemein sich so häufig mit (muslimischen und anderen) Antisemiten, die Israel verurteilen, gemein macht. Und dabei werfen sie der AfD vor, "Nazi" zu sein. Und dass die linken sogenannten "Feministinnen" völlig ausblenden, dass die von ihnen gerade favorisierten muslimischen Ankömmlinge Frauenrechte (und ebenso die Rechte der Homosexuellen) mit Füssen treten. Passt irgendwie alles nicht so recht zusammen und ist absolut unlogisch. Aber Hauptsache: Links = Gut, nicht wahr? Diesen Mythos lassen sie sich nicht nehmen. Nicht einmal durch ihr eigenes widersprüchliches Verhalten.

(24.- 26.9.2017)

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Die grosse Wahl, Teil II

Die Wahlprognostiker überschlagen sich zur Zeit mit ihren Wahlprognosen

Warum eigentlich? Warum drängt es die Menschen so sehr, voraussagen zu müssen, was man gar nicht voraussagen kann? Und selbst wenn man es einigermassen könnte, am Ende der Wahl, wenn die Ergebnisse definitiv feststehen, ist es doch noch früh genug, um diese zu erfahren. Und dann stimmen die Ergebnisse auch - hoffentlich. Solange Putin, der Böse, nicht zuschlägt...

Aber die Parteien brauchen wohl diese Vorhersagen, auch wenn sie noch so nutzlos sind, um letzte Feinjustierungen im Wahlkampf vornehmen zu können. Angeblich schaudert es die CDU/CSU, wenn es von der AfD heisst, Strauss hätte AfD gewählt. Hätte er wahrscheinlich auch, denn seine Positionen waren ja mehr oder weniger dieselben, nur nannte man sie damals noch nicht "rechtsextrem" oder "Nazi". Man nannte sie halt Strauss und CSU.

Trotz seines gütig-väterlichen Blicks scheint Schulz in seiner eigenen Partei nicht sonderlich beliebt zu sein. Warum wurde er dann zum Kanzlerkandidat ernannt? Weil es sonst niemanden hat?

Lindner/ FDP hat eine Art last minute Programm aufgestellt. Damit will er die Zuwanderung besser regeln. Er unterscheidet zwischen politisch Verfolgten, Bürgerkriegsflüchtlingen und anderen. Die "anderen" sollen wohl die „potentiellen dauerhaften Einwanderer" sein, die sich "Deutschland wie jedes andere Einwanderungsland selbst aussuchen muss“. Das heisst, er will die "klügsten Köpfe".

Schlau ausgedacht, Herr Lindner, oder etwa nicht? Also, wenn wir solche "klugen Köpfe" wären, dann hätten wir die Wahl zwischen diversen Ländern, die wir mit unserer Klugheit beehren könnten, oder nicht? Nach welchen Kriterien würden denn wir klugen Köpfe unser Land der Wahl aussuchen? Nehmen wir einmal an, so ein superkluger Kopf verdient seine 120'000 Euro im Jahr (oder mehr). Er könnte dann zum Beispiel den schlauen Steuerrechner zu Rate ziehen, der allen am Wahlkampf Interessierten aufzeigt, wie viel von diesen 120'000 Euro Einkommen sie dem deutschen Staat überlassen müssten und dabei feststellen, dass mehr als ein Drittel des Einkommens dahinschwindet, bei jeder Partei, versteht sich, am krassesten bei den Linken mit Abgaben von über 49 Tausend Euro. Auch die FDP, die doch die klügsten Köpfe anziehen will, verlangt immer noch mehr als 43 Tausend. Bei noch höheren Einkommen blättert man locker 50% hin. Wer da mitspielte, könnte schon per definitionem kein kluger Kopf sein, denn er könnte nicht rechnen.

Tja, würden wir dann wohl sagen, mal sehen, wie sieht es denn in den USA aus, oder im UK, oder ganz simpel, im Nachbarland Schweiz? Dorthin zieht es zur Zeit nämlich ziemlich viele deutsche kluge Köpfe - offensichtlich inklusive Frau Weidel von der AfD. Und siehe da! In all diesen Ländern können die klügsten Köpfe ein wesentlich grösseres Stück vom selbsterarbeiteten Kuchen behalten als in DE. Tja, Herr Lindner, wird wohl nichts mit Ihrer Superidee, Kluge anzuziehen, bei DEN Steuern in DE!

Da werden Sie sich schon mit dem Niedriglohnsegment der Ankommenden zufrieden geben müssen. Denn im Gegensatz zu sehr gut ausgebildeten, sehr gut verdienenden Menschen, die im deutschen Steuerdschungel nur verlieren können, gilt das Gegenteil für die schlecht bis gar nicht ausgebildeten Migranten. Für sie bietet DE unerhörte Vorteile: ein prima Sozialsystem, das für sie sorgt, auf Jahrzehnte hinaus, oder zumindest solange bis der deutsche Staat wegen Überforderung finanziell und anderweitig bankrott machen wird. Und das wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft.

Die ärmeren, schlecht ausgebildeten Migranten kommen, die reicheren, gut ausgebildeten gehen woandershin. So ungerecht kann die Welt sein, wenn die Politik keine besseren Ideen entwickelt. Dagegen helfen nicht einmal die gleichmachenden Ideen der Linken, denn den gut ausgebildeten "klügsten Köpfen" steht immer die Welt offen, sofern man sie nicht, wie die LINKE allzugut weiss, wie zu DDR-Zeiten gewaltsam hinter Mauern einsperrt.

Seid umschlungen, Millionen...scheint Frau Wagenknechts Gestik anzudeuten. Natürlich soll es in DE, in Europa allen gut gehen, natürlich sollen alle Rentnerinnen und Rentner ein sorgenfreies Alter haben. Das ist absolut auch unsere Meinung. Aber es ist leider eine Tatsache, dass alle Ressourcen, auch die des Gelddruckens, beschränkt sind. Und woher nehmen? Einen Goldesel haben weder Frau Wagenknecht, noch Frau Merkel.

Wer also soll das alles bezahlen? Die Integration, die Deutschkurse, die Extra-Schulung für Migrantenkinder, den sehr, sehr, sehr stark erhöhten Aufwand für Polizei wegen der krass gestiegenen Verbrechensraten, die Überwachung von "Gefährdern" alias Terroristen, die Abschiebungen nach irgendwohin, die Ausbildung von Hunderttausenden unausgebildeten Männern, von den Frauen ganz zu schweigen, die Sozialleistungen für all die arbeitslosen Migranten usw, usw? Da bleibt für die heimische Putzfrau, die 40 Jahre geschuftet hat und am Ende ca 650 Euro Rente erhält, nicht mehr viel. Da ist für einmal auch die sich immer noch unerschütterlich positiv gebende Merkel am Anschlag. 

Und die CDU fürchtet, dass die AfD in diese Bresche springen und sagen könnte: Germany first! Erst werden die deutschen Armen, die Rentner, die alleinerziehenden Mütter, die Arbeitslosen, die Ausgesteuerten usw bedient, bevor ganz Afrika und die halbe Welt drankommt. 

Wer weiss, wie diese Wahl ausgehen wird... Und das macht den etablierten Parteien Angst. Soll es auch. Sie sollen wegen ihrer Dummheit wenigstens noch ein paar Tage lang ein bisschen zittern müssen um ihre fetten Pfründen. Am Abend des Wahltages werden alle schlauer sein.

Abgesehen davon sollte es in jeder Demokratie eine Amtszeitbeschränkung für Präsident, Kanzler usw geben. 2 mal 4 Jahre, wie in den USA, wäre gut. Allenfalls könnte das Volk über eine dritte Amtszeit abstimmen, sofern die betreffende Person aussergewöhnlich viel für das eigene Volk geleistet hat. Danach aber sollte so oder so Schluss sein mit dem Sesselkleben.

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Die grosse Wahl Teil I

Die grosse Wahl steht bevor: Warum wir eine Änderung der Verhältnisse befürworten

Die Frage ist, wen um Himmels willen man denn wählen soll? Obwohl man eigentlich gar keine Wahl hat. Welche Auswahl wird denn geboten? Mutti Merkel oder Vati Schulz? Da kann man nur "nein danke" sagen, auch wenn Vati Schulz gar so treuherzig gütig von den Wahlplakaten lächelt und Mutti Merkel in unerschütterlicher Arroganz ihr übliches steifes Gehabe propagiert.

Die Linken (dazu zählt auch die SPD) setzen sich gerne ab von der Rechten. Claro, sie fühlen sich als viiiel, viiiel besser als alle anderen, als die einzig Wahren, Auserwählten, um der Menschheit die einmalige Glückseligkeit und das Heil zu bringen. Sie haben auch die tollsten Philosophen auf ihrer Seite. Mittlerweile allerdings auch schon ziemlich angestaubt und in die Jahre gekommen und eigentlich von den Geschehnissen auf dieser Welt längstens widerlegt. Ihre früheren Traumheimaten wie UdSSR, Maos China, Che Guevara und andere haben sich längstens nicht als das erwiesen, was die 68er ihnen angedichtet und erhofft hatten. Das ist alles kalter Kaffee, Schnee von gestern. Statt den Fakten in die Augen zu blicken, leiden die Linken immer noch an Nostalgie, an dem Gefühl, nicht nur  etwas viel Besseres zu sein, sondern dieses viel Bessere auch allen und der ganzen Welt, wenn nicht dem ganzen Weltall aufoktroyieren zu dürfen und zu müssen. „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein“. Aber linke Gewalt ist natürlich keine rechte Gewalt und schon gar kein Terror. Nicht einmal die in Hamburg. Oh nein! Die Linken begehen, wie Herr Maas so schön formulierte, keine Straftaten, nur Resonanzstraftaten. Und diese scheinen, seinem Narrativ nach, erlaubt zu sein. Weil sie eben von Links kommen. Umwerfende Logik. 

Die Rechten sind doch selber schuld, wenn sie sich nicht endlich den „Idealen“ der Linken beugen. Denn schliesslich sind, gemäss linkem Narrativ, nur diese Ideale die einzig richtigen und wahren. Punkt.

Die ehemals so bewunderten Maos und Stalins haben sich zwar nur als ziemlich kaltblütige Verbrecher entpuppt, die Millionen Tote auf dem Gewissen haben. Was bleibt da noch vom Zauber der Linken? 

Immerhin haben sie nun wenigstens ein neues Feindbild, sehr gut geeignet dafür, die AfD. Man kann der AfD sicher so allerlei vorwerfen, aber der Einwand die AfD sei „50er Jahre“, ist doch erstaunlich. Da kann man nur erwidern: „So what"?  Erstens einmal: Was war schlecht an den Fünfzigern? Sie waren allemal besser als so ziemlich alles, was vorher im 20. Jahrhundert war. Und die 50er Jahre konnten ja noch nicht wissen, wie wundervoll gut die 60er mit ihren Alt-68ern werden würden, und erst recht nicht, dass die 70er Jahre vor linkem Terror nur so strotzen würden.

Alle diese philosophischen Plänkeleien über Deutungshoheiten und Macht über die Narrative wollen wir aber nun beiseite lassen. Sie sind doch nur im Elfenbeinturm  der winzigen Minderheit linker Akademiker von Bedeutung. 

Alle anderen Menschen in Deutschland, und auch ein bisschen in der EU, die ja vom mehr oder weniger stärksten Staat stark mitbeeinflusst wird, haben andere Sorgen. Das sind die übergrosse Mehrheit von Akademikern, Bürgern, Arbeitenden, Werktätigen, Eltern usw usw , die mehr an der Realität interessiert sind, und zwar an der heutigen. 

Was heute geschieht, ist von Bedeutung für uns und unsere Nachfahren. Wie werden die Weichen gestellt? Ist das, was GETAN wird vernünftig, idiotisch oder bedeutungslos (zu Letzterem gehört sicher das Geschwätz von Linken über linke Philosophie). 

Man wünschte sich einen vernünftigen Staat mit weitgehender Demokratie, direkter Demokratie natürlich, nicht dem seltsamen Gebilde, dass sich „parlamentarische Demokratie“ nennt und in dem einige wenige, auf ein paar Jahre Gewählte das alleinige Sagen haben. Eigentlich ist das eine Oligarchie, von Demokratie keine Spur. Oft sind diese Parlamentarier nicht einmal direkt gewählt worden, sondern sitzen als Sesselkleber dank ihren Parteistimmen dort, wo niemand sie haben will. Davon gibt es etliche im Bundestag.

Welche Partei profiliert sich nun also als wirklich gut und daher als wählbar?

Unserer Meinung nach keine; sie fallen alle durch, eigentlich auch die AfD. Nicht, weil sie „50er Jahre“ ist (wenn überhaupt), sondern weil sie die Chance, eine wirklich gute Alternative zum Bestehenden zu sein, leider nicht genutzt hat. Sie hätte so viel mehr sein können. Nun ist sie ein Flickwerk aus Intelligenz und Dummheit, aus Leuten, die man wählen könnte und solchen, die man ablehnen muss. Ihre Streitereien und ihr Verhalten überzeugen nicht. Man könnte sagen, sie sind in den Flegeljahren. Vielleicht werden sie wieder verschwinden, vielleicht mausern sie sich durch ihre Pubertät zu ganz ordentlichen Erwachsenen. Und das ist genau der Punkt, warum man sie trotz allem als Alternative wählen sollte. Auch wenn man nicht mit dem gesamten Parteiprogramm übereinstimmt.

1. Man sollte ihnen die Chance geben, sich zu entwickeln.

2. Wenn sie im Bundestag vertreten sind, müssen sich die anderen Parteien wohl oder übel auch die AfD Ideen und Vorschläge anhören. Mann muss darüber diskutieren und abstimmen.

3. Wie unser Artikel: "Gewalt gegen Frauen" unter "Neues" zeigt, kann es so nicht weitergehen. Unsere europäischen Gesellschaften verludern unter den herkömmlichen Parteien mehr und mehr. Die Menschenrechte werden schon jetzt mit Füssen getreten, der Rechtsstaat wird total aufgeweicht, vor dem Recht sind schon lange nicht mehr alle gleich, Privilegien gelten bald nur noch und in immer grösserem Masse (und immer frecher eingefordert) für die Zugewanderten aus Nahost und Afrika. Die einheimische Mehrheit wird verachtet, missachtet und in die Rassistenecke geschoben, wo die eigentlichen Rassisten, nämlich zahllose der männlichen Migranten und ihre eifrigen "Helfers(syndrom)helfer", hin gehören.

4. Und bezüglich Intelligenz steht es bei den anderen Parteien kein bisschen besser. Also kann man wirklich gleich AfD wählen und erhält wenigstens eine kleine Chance auf Besserung.

Die Linken: Aus der SED hervorgegangen,- abgewrackte Ex-DDR-Funktionäre - oder in deren Geist Erzogene standen Pate, was soll das? Immerhin sollten sie der AfD keinerlei Vorwürfe bezüglich fragwürdiger Einstellung oder Extremismus machen, spielte doch die SED eine ganz, ganz miese Rolle im Kalten Krieg und ermordete immerhin hunderte von Menschen an der innerdeutschen Grenze. Und die Linken tun so, als sei das alles nichts gewesen.  „Die AfD darf nicht den Platz drei einnehmen“, verkündet Parteichefin Katja Kipping in Berlin. „Das wäre ein verheerendes Signal für das Land, nach innen und nach außen.“ Sie sollte lieber kluge Zurückhaltung üben und den Mund halten. Denn die LINKE ist, wie schon gesagt aus der verbrecherischen SED hervor gegangen. Alle Menschen in der DDR waren eingesperrt, ein scheusslicher Todesstreifen wälzte sich durch das Land. Den Menschen wurde das Märchen erzählt, das sei zu ihrem Schutz. Wer fliehen wollte, wurde erschossen oder kam ins Gefängnis, plus Sippenhaft der ganzen Familie. Hat die LINKE das alles schon vergessen? Was für ein Signal für das Land ist denn die LINKE aus der SED geboren? Etwa eines von Freiheit und Demokratie?

Zudem sind sie überholt. Das Paradies der Bauern und Arbeiter ist nicht mehr. Die Wirtschaft Deutschlands ist superfit, die Leute verdienen gutes Geld, der Sozialstaat geht schon nicht mehr sozialer und der arme Osten bekommt heutzutage, 27 Jahre nach der Wende immer noch die Solidaritätssteuer, die den Steuerzahlern abgeknöpft wird. Zum Vergleich: 27 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, das war, warten Sie mal, 1972, genau. Da war der Marshallplan längst Geschichte und Westdeutschland ein reiches Land, das auf eigenen Beinen stand. Und das soll in der Ex-DDR nach tausendmal mehr Transferhilfe immer noch nicht möglich sein? Lachhaft! Also, nein, nicht die Linken, auch nicht in irgendwelchen Kombinationen.

Allerdings gibt es durchaus auch Familien und Rentner, denen es gar nicht gut geht. Und wer bekommt günstige Wohnungen und jede Menge Sozialhilfe, obwohl sie keinen Cent daran geleistet haben? Und wer bekommt extra Schulung bis zum Abgewöhnen und mit praktisch Null Erfolg (Artikel in faz.net)? Ganz genau. Die deutschen Armen schauen in die Röhre.

Wie steht’s denn mit der SPD? Ein Wahlplakat lautet: „Eine Gesellschaft ist nur dann gerecht, wenn alle die gleichen Chancen haben". Man fragt sich, wer denn diesen Spruch erfunden hat. Denn er ist wirklich dumm. Kein Mensch eines Staates auf dieser Welt wird oder kann die genau gleichen Chancen wie jeder einzelne andere im betreffenden Staat haben. Schon im Mutterleib erhält man unterschiedliche Chancen, erst recht bei der Geburt und in der eigenen Familie. Auch ein Schulz kann das nicht ändern, denn er ist nun mal nicht der liebe Gott.  Man hätte höchstens formulieren können: „Eine Gesellschaft ist erst dann gerecht, wenn sie versucht, allen zu ermöglichen, ihr eigenes Potential so  weit wie möglich zu entfalten.“ Die von der Natur jedem Menschen mitgegebenen Gene kann man bisher noch nicht (total) verändern. Ebensowenig wie die in den Familien hinzugefügten Erziehungsdellen.

Nun mischt auch noch Herr Maas als Minister mit. Er schrieb mit Hilfe eines Schriftstellers ebenfalls ein Buch, in dem er die AfD kritisiert, oder besser schlecht macht. Der Herr Justizminister hält das AfD-Wahlprogramm für verfassungswidrig. Ach nee! Hat er jetzt Angst bekommen, dass die AfD zu viele Stimmen bekommt? Und versucht sich in einer Art last minute Feuerwehrübung?  „Wer, wenn nicht der Justizminister sollte aktiv werden, wenn Demokratie und Rechtsstaat in Gefahr sind?  Wenn Gefahr für die Demokratie aufzieht, muss unverständlich klar sein, wo man steht,“ schreibt er.  Dass die Gefahr für Demokratie und Rechtsstaat von ihm, seiner SPD und Merkels CDU ausgehen, und das schon seit etlichen Jahren, erwähnt er lieber nicht. Der Rechtsstaat wurde von Merkel schon 2015 abgeschafft, als sie sich über Grundgesetz und alles Recht hinwegsetzte. Maas: Zu oft hätten sich in der Vergangenheit Juristen als bloße Rechtstechniker ohne politische Verantwortung verstanden, mit fatalen Folgen. Laut Maas sollen sich also die "Rechtstechniker" auch in die Politik einmischen. Wie steht es denn dabei um die Gewaltentrennung, Herr Maas? Hat das Recht nicht unabhängig von der Politik seinen Platz und eine "check and balances Funktion"?

Ausserdem versteht Maas unter "Politik" natürlich seine Politik und ja nicht etwa die der AfD. Diese sollten die Juristen höchstens verbieten, wenn es nach ihm ginge. Von Demokratie hat Maas noch nie etwas verstanden, ebenso wenig von Diskussionskultur und Meinungsfreiheit. Politik ja, aber à la Maas, Meinung ja, aber bitte sehr so, wie das Mäaschen sie vorgibt. Die braven Stimmbürger/innen haben so zu wählen, wie Herr Maas bestimmt. Sie haben so zu denken, wie Herr Maas vorgibt. Sie haben nichts zu schreiben, zu äussern, zu diskutieren, das nicht durch die maassche Kontrollmaschinerie gelaufen und für gut befunden wurde. Wer hat hier eigentlich ein Demokratiedefizit, und zwar ein gewaltiges? Herr Maas als das Mass aller Dinge? Dass der selbstherrliche kleine Kerl sich nicht lächerlich vorkommt!?

Grotesk, was man den deutschen Wählern in Gestalt dieser Regierung zumutet. Missbraucht hier jemand sein Amt, um noch auf die Wahl Einfluss zu nehmen? Wäre nicht das erste Mal.

Und was ist mit der Staatsministerin und Integrationsbeauftragten, die nicht einmal eine deutsche Kultur in DE ausmachen kann? In was will sie denn die lieben Migranten integrieren?

Und die Grünen? Mit einem Vorsitzenden, der laut einem Interview die AfD "ignorieren" will, um sie nicht zu "Märtyrern" zu machen. Zu was für Märtyrern denn? Leeres Gewäsch! Wenn AfD Parlamentarier im Parlament sitzen, muss man sich wohl oder übel mit ihnen auseinandersetzen. Dann werden sie schliesslich legal und demokratisch gewählt sein. Ausserdem verlieren sich die Grünen im Sozial-Roten, was sie bleibenlassen sollten.  Es gibt sicher genügend vernünftige grüne Themen, Hühnerhaltung z.B. mit 10.6 Millionen (!!) vernichteten Eiern alleine in DE, die die armen, eingesperrten, unter scheusslichen Bedingungen gehaltenen Hühner erst mal für die undankbaren Menschen hatten legen müssen. Nur damit sie dann wegen menschlicher Dummheit vernichtet werden.

Von Demokratie halten alle Parteien ja nur so viel, wie sie damit Wählerstimmen für sich locker machen und Sitze ergattern können. Die Menschen selbst sind vielen piep-egal.

FDP? Grosses Fragezeichen. Wie AfD könnten sie eine wirkliche Alternative sein. Eigentlich könnte Herr Palmer zu ihnen wechseln. Sein Buch zeugt von Weitblick, Mut und Vernunft. Vielleicht wäre er einmal ein guter Bundeskanzler.

Aber bitte, keinen Guttenberg, werte CSU (erwähne ich hier separat): Seehofer zeigt manchmal Ansätze von Realitätssinn, die er allerdings relativ schnell wieder verwirft oder vergisst und zudem will er nun den Guttenberg wie ein Kaninchen wieder aus dem Hut zaubern. Er sei durchaus denkbar als Minister in Berlin. Ausgerechnet! Naja, selber schuld, wer so was wählt. Man hat schliesslich die Regierung, die man verdient. Und ein Guttenberg als "icing" auf dem "Merkel-cake"? Du liebe Zeit.

Bleibt noch Merkels CDU. Was soll man dazu sagen? Sie regiert als Halb-Diktatorin das Land seit 12 Jahren, mal so, mal so, wie es so opportun ist. Ihr Wort gilt, sonst ist das nicht "ihr Land". Dass Millionen und Abermillionen Menschen eine von ihr abweichende Meinung haben könnten, kommt ihr in ihrer Hybris nicht einmal entfernt in den Sinn. In der DDR aufgezogen, weiss sie wahrscheinlich auch nicht so genau, wie echte Demokratie funktioniert. Sie sollte sich mal während ihrer Ferien in der Schweiz Nachhilfestunden in Sachen Demokratie geben lassen. In echter Demokratie, versteht, nicht nur so ein vorgehaltenes Feigenblatt. Für Merkel könnte man direkt Guttenbergs etwas abgewandelten kulmbacher Spruch gebrauchen: "Es ist auch mal genug."

Allerdings sieht es leider wieder nach Merkel aus. Denn- was sonst? Da ist nichts als gähnende LEEEERE. Also werden die Deutschen noch weitere vier Jahre im verordneten Stupor verbleiben. Nur nicht Denken, ist die Devise. Und schon gar keine unbeliebte Kritik. Oder wie Klöckner sagte (auch so eine mit Anspruch auf Ministerposten): "KLAPPE HALTEN!" Rückzug in die Biedermeierecke, wie vor bald 200 Jahren, als die ersten zaghaften Versuche zu Demokratie in Deutschland im Keim erstickt wurden. Liest man in deutschen Schulen eigentlich noch Heinrich Manns "Der Untertan"? Hat Frau Merkel den gelesen? Wohl kaum, war in der DDR garantiert verboten.

Wenn die AfD 50er Jahre sein soll, ist Merkel mit ihrer CDU reinstes Biedermeier à la DDR. Und dazu die grün/rot/rote Kuschelwiese, zum Spielen: Alle sind gleich gut, alle sind willkommen, alle sollen kommen, alle sind gleich rot und grün. Und an allem Ungemach sind nur die bösen Extrem-Rechten schuld. Die Angst vor ihnen saugen die deutschen Babys schon mit der Muttermilch ein. Und wehe, wenn einer was anderes sagt! Dann ist er braun. Rot und grün gibt übrigens – nur als Farbmischung gemeint, versteht sich,- auch braun. Und wenn dann mal ein Teddy auf der Kuschelwiese zum Explodieren gebracht wird, na und? Das gehört eben auch dazu. Da kann man nichts machen. Wiesen kann man nicht schützen, Kuschelecken auch nicht. Am besten einfach ignorieren und weiterspielen in Kuschelecke und auf Teddywiese.

Dann vielleicht doch mal Mut zur Veränderung zeigen, Mut zum Neuen und AfD wählen. Schlimmer als es ist, kann es damit nicht werden, auf Besserung damit besteht immerhin Hoffnung.

Viel Spass bei der Wahl!

(8./ 11. Sept.2017)