Kommentare:

Der grosse Waffeneinkäufer oder der mit dem Verschlagenen Grinsen

18.09.2018
 

Tubby Teddy Bear von S-A

"‘F*** London, their Queen is our slave and their police are our dogs.”

https://www.independent.co.uk/news/uk/

Wir sagen es ja schon seit Monaten und Jahren: Um Menschen mit solch einem verschlagenen Grinsen sollte man einen grossen Bogen machen. Jetzt haben seine Schergen, die nach GB gereist sind, um dort einen Aktivisten für Menschenrechte zu attackieren, die Queen und die britische Polizei und damit das ganze Königreich beleidigt.

Man stelle sich vor: Grossbritannien, einst das mächtigste Land der Erde wird von den Schlägern eines sogenannten Kronprinzen eines unbedeutenden Wüsten-Staates herausgefordert und beleidigt. Nachdem sie ihn vor noch nicht allzu langer Zeit durch eine Einladung zum königlichen Lunch geehrt hat. Es gibt auch Hunde, die nach der Hand beissen, die sie füttert.

Was hat denn Saudi-Arabien ausser Öl? Das von Ausländern aus dem Boden geholt wird, mit ausländischer Technologie und ausländischem Know-How. Der sogenannte Prinz spricht zwar schon länger von sogenannten Reformen in dem Staat. Nur bemerkt man davon Nullkommanullnichts. Das heisst, die westlichen Medien haben sich bei der Ankündigung der Reformen doch tatsächlich überschlagen, diese zu preisen als handle es sich um die grossartigsten und erstaunlichsten Errungenschaften, die die Welt je gesehen hat. Nur war es nichts anderes als Schaumschlägerei, Seifenblasen, die schon lange geplatzt sind, dazu erfunden, dem Westen Sand in die Augen zu streuen, von dem elenden, menschenverachtenden Krieg gegen Jemen abzulenken, vorzutäuschen, was für ein toller Hecht und "Reformer" der Prinz sei und um möglichst viele moderne Waffensysteme geliefert zu bekommen.

Und die angelsächsischen Länder sind prompt auf die Schaumschlägerei hereingefallen und sind Schlange gestanden, um dem Tubby Teddy Bär ihre Referenzen zu erweisen und ihm in den Hintern zu kriechen: Kushner, Trump, May, nichts wie hin und Waffendeal. Sogar die Queen, die er nun bespucken lässt, lud ihn zum Lunch zu sich ein. Mit den Herren Prinzen Charles und William war es dann ein Dinner. DEs Ex-Aussenminister Gabriel hat zwar die Dinge beim Namen genannt, aber Waffendeals mit dem Mörder von jemenitischen Kindern macht man trotzdem. Merkel hat dem Grinser (18. September) neue Waffensysteme zugestanden. Das kann sie: Waffen an diesen Mörder von jemenitischen Kindern verkaufen. Da nimmt sie sogar an Sitzungen des "Bundessicherheitsrats" teil, wo sie sich zu schade war, an den Sitzungen des Verfassungsschutzes ihres eigenen Landes teilzunehmen. Aber die verkaufen ja auch keine gewinnbringenden Waffen an Saudi-Arabien. Da ist der Grinser schon "zielführender", in jeder Beziehung.

Die einzig Mutige, die sagte, was Sache ist, nämlich dass Saudi-Arabien nach wie vor die grössten Menschenrechtsvergehen begeht, war die kanadische Aussenministerin. Und dafür "rächte" sich der Tubby an Kanada. Nur kann das Kanada buchstäblich kalt lassen. Ob mit oder ohne saudischen Botschafter: Dem Land kann der Tubby sowieso nicht das Wasser reichen. Er meint in seinem Grössenwahn natürlich, dass er ein Land wie Kanada "strafen" könnte.

Merkel meint, das "sunnitische Königshaus sei ein enger Verbündeter des Westens im Anti-Terror-Kampf." Ach nee, ganz was Neues. Und wer veranstaltete den Terror von 9/11? Und wer finanziert weltweit die wahhabitischen Hassprediger? Und wer predigt schon Erstklässlern mit indoktrinierenden Schulbüchern in der Schule Hass auf alle Andersgläubigen und Nichtgläubigen? Und wer sendet Mörder aus, um Menschen, die die Einhaltung von Menschenrechten verlangen, umzubringen? Das ist ja der beste Beweis ihrer Ruchlosigkeit, den die Saudis, die angeblichen Verbündeten im Anti-Terror- Kampf, für ihre Terrortätigkeiten selbst liefern. Ausgerechnet die Saudis "Kämpfer gegen den Terror" zu nennen! Da bekommt man ja einen Lachkrampf wegen soviel Blauäugigkeit. Ist aber natürlich typisch für Madam M.

Die Briten haben nun die Quittung für ihre Kriecherei: Die Schläger des Prinzen machen sich in GB breit und attackieren Menschen auf offener Strasse am hellichten Tag und versuchen dann auch noch Zeugen zu bestechen, nicht die Polizei zu rufen. Der Prinz dachte sicherlich: Was der Putin kann, Mörder aussenden, das kann ich noch lange.

Damit beweist er aber nur seine eigene Unreife, seine Unfähigkeit zu echten Reformen und seine Neigung zu  kindischen Wutausbrüchen und leider, leider eben auch seinen Hang zu Terror. Mit einem Wort: ein kleiner Geist, allerdings ein grosser Quälgeist.

Die Welt ist verkommen zu einer Irrenanstalt, in der Mörder und Totschläger und Terroristen und deren Hintermänner das Sagen haben, in denen Polizisten und Damen wie die Queen, die schon Oberhaupt des britischen Staates war lange bevor dieser kleine "Kronprinz" von eigenen Gnaden überhaupt geboren wurde, verhöhnt werden. 

So geht es, wenn man sich mit Menschenrechtsschändern und Terroristen einlässt.

(18.9.2018)

_______

Nicht genug, dass es schon viel zu viele Staaten im Besitz von Atomwaffen auf dieser Welt gibt, hat sich nun ein neuer Kandidat angemeldet.

Der meist verschlagen vor sich hin grinsende und auf jedem neuen Foto noch fetter erscheinende Mohammed bin Salman, seines Zeichens zur Zeit "Thronerbe" von Saudi-Arabien.

Bisher hat er sich vor allem dadurch ausgezeichnet, dass er

  1. den Yemen mit einem menschenverachtenden Krieg überzieht (Hat die UNO eigentlich schon festgestellt, ob da Kriegsverbrechen begangen wurden und werden?)
  2. eine Sammlung teurer Objekte für seine Privatbelustigung angelegt hat (Luxusjacht, Schloss in Frankreich, teure Bilder)
  3. lauthals "Reformen", die angeblich in seinem Land stattfinden sollen, heraustrompetet, obwohl bisher keine einzige Reform vorgenommen wurde
  4. sich Milliarden und noch mehr Milliarden durch illegale Verhaftungen und Folterungen von Landsleuten, teils Verwandten, beschafft hat

Sein neuestes Ziel ist nun der Besitz der Atombombe. Wie ein kleiner Bub, der die gleichen Zinnsoldaten mit Kanonen zum Spielen will, wie ein anderer kleiner Bub aus der Nachbarschaft, plärrt er nun trotzig: "Bähhhh, huhuhuhuuu, wenn der welche hat, will ich auch."

"Der" ist natürlich der Rivale Iran. Und leider handelt es sich nicht um das Ausleben der Trotzphase kleiner Buben im Sandkasten, sondern um ausgewachsene Männer, die allerdings durch ihr Verhalten ihre totale Unreife belegen, ihr Verharren auf der Stufe der Trotzphase eines Dreijährigen und das mit den Mitteln von reichen Staaten.

Man stelle sich das vor: Im engsten Umkreis des Nahen Ostens hocken drei Atommächte, einander spinnefeind, als Nachbarn dicht an dicht. Wovon zwei, nämlich der Beinahe-Atomling Iran und der Möchtegern-Atomling Saudi-Arabien schon zur Genüge bewiesen haben, wie verantwortungslos sie mit Waffen und Macht umgehen. Der Iran und S-A durch den deplorablen Zustand ihrer Zivilgesellschaften einerseits, der Iran durch die Kriege gegen Irak und in Syrien und S-A durch den Krieg in Jemen andererseits. Beide durch ihre vor-steinzeitliche Auffassung von Religion und Staat. Beide durch ihre Unterstützung gemeinsten Terrors.

Nun werden sicher einige Journalisten sagen: Ja, aber der Grinser reformiert sein Land doch.

Da können wir nur die Gegenfrage stellen: Reformen? Wo denn? Welche denn? Da ist weit und breit nichts zu sehen als heisse Luft, die über der Wüste flimmert.

Was hat der Grinser denn tatsächlich erreicht? Betrachten wir doch mal die Fakten statt die Fiktion.

Fakt ist: Er hat (höchstwahrscheinlich) gestohlenes Geld ebenfalls gestohlen und zwar mit Mitteln der Brutalität.

Fakt ist: Sein Staat Saudi-Arabien ist immer noch eine totalitäre Diktatur, menschenverachtend, mit rechtsunmässigen, willkürlichen Verhaftungen und vorsintflutlichen Strafen.

Fakt ist: Er spricht zwar von "Turbo-Entwicklung" und "Reformen" und auf diese schönen Mythen stürzt sich die Journalistenmeute natürlich sofort und kolportiert schon seit Monaten, dass "Frauen in S-A jetzt Auto fahren dürfen." Erstens darf noch keine einzige Frau tatsächlich hinter dem Steuer sitzen, frühestens ab Juni wird das -vielleicht- möglich sein und zweitens ist das ebensowenig eine Reform, wie das medienwirksam marktschreierisch propagierte Dabeisein einiger Zuschauerinnen an einem Fussballspiel. Ein Fussballspiel anschauen zu "dürfen", soll eine "Reform" sein. Dass wir nicht lachen! Beides, die vielleicht einmal Auto fahren dürfenden Frauen und die Zuschauerinnen eines Fussballspiels, können allerhöchstens als höchst oberflächliches Herumbessern an der äusserlichen Kosmetik eines hässlichen Gesichts (noch dazu eines unsichtbaren) gewertet werden, aber doch nicht als "Reform".

Eine weitere "Refom" soll die Freiheit der Frauen (und Männer) sein, selbst entscheiden zu können, wie sie sich kleiden wollen. Einzige Bedingung für beide Geschlechter: die Kleidung muss "dezent und respektvoll" sein- was immer das bedeuten soll. Auch hier gilt: Noch ist es nicht so weit; diese Freiheit ist auch noch nicht Realität. Sie ist aber immerhin ein Babyschrittchen in die richtige Richtung. Und aus zweierlei Gründen eine gute Idee: Erstens ist die alberne Ganzkörper-Verschleierung der Frauen natürlich eine wirkliche Gefahr, wenn die Damen erst mal Auto fahren dürfen, da sie total Sicht behindernd ist. Zweitens wäre es nett, keine Vollverschleierten bei uns mehr anschauen zu müssen, die schwitzend hinter einem Mann in Badeschlappen, mit kurzen Turnhosen und weit offenem Hemd/ ärmellosem T-Shirt herlatschen müssen. Auch der Anblick von Badelatschen, behaarten Männerbrüsten und Turnhosen gelten nicht unbedingt als "comme il faut" auf öffentlichen Strassen. Eine neutrale, nette Bekleidung beider Geschlechter ist immer gut.

Dann hat der Grinser versprochen, in einer abgelegenen Ecke seines Reiches eine supertolle Megastadt zu bauen, für Touristen und Geschäftsleute. Mann, wie Toll! Es ist zu bezweifeln, dass diese Vergnügungsstadt für reiche Inländer (Männer selbstverständlich nur) und ein paar Ausländer, denen man als Waffenlieferanten und Businessmen zwecks besserer Geschäftsabschlüsse die Geschäftslaune ein wenig mit seichter Unterhaltung aufbessern will, etwas anderes sein wird, als eben das: Lockvogel. Ausserdem ist auch diese Stadt bisher nur Fiktion und nicht Fakt. Im entsprechenden saudischen Werbevideo richtet sich das Auge der Kamera eine auffällige Länge lang auf die Gegend zwischen den Beinen von Sport treibenden, westlich aussehenden und gekleideten Frauen. Naja, DIE Richtung kennt frau ja.

Dazu wird das Ganze mit ein bisschen Unterhaltung aufgemischt, ein paar Sänger, die nun im Land singen dürfen, ein paar Kinos, die eröffnet werden sollen. DAS sollen REFORMEN sein??

Und alle fallen auf den Grinser rein. Bis das dicke Ende kommt, wenn er als Atomwaffenbesitzer seinem iranischen Atomwaffenbesitzer den Garaus machen wird, weil der eine an diese Auslegung seiner Religion glaubt und der andere an jene.

Wobei sich der Grinser, bevor der Hebel auf "off" gelegt wird, sicher in die in diesem Fall relativ sichere, da weitabgelegene USA retten wird. Und der Nahe Osten und damit auch Europa im Schutt und Staub einer atomaren Katastrophe versinken wird.

Jetzt mögen manche sagen: Das ist aber genauso Fiktion wie all die oben genannten Fiktionen. Das ist richtig. Das ist tatsächlich NOCH Fiktion. Allerdings eine sehr zum Realisiertwerden tendierende, denn betrachtet man die involvierten Charaktere der Hauptdarsteller, kann man nur sagen: Das Schicksal bewahre uns vor solchen Männern (Iran, Saudi-Arabien), die weder Verantwortungsbewusstsein kennen, noch Menschenliebe, noch Anstand, noch irgendwelche Hemmschwellen bei Vergehen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bei ihnen geht es nur um die Befriedigung ihres unterminierten, unreifen, zurückgebliebenen Egos.

(18./ 20. März 2018)

__________

Mohammed bin Salman, Kronprinz von eigenen Gnaden, liess - wie wir im November berichteten- mehr als 200 Mitglieder der königlichen Familie, Minister und Geschäftsleute festnehmen. Angeblich wollte er damit die Korruption im Staate S-A bekämpfen und die illegale und unverschämte Selbstbereicherung gewisser Superreicher im Staate S-A, inklusive eigene Verwandte, sprich, äähh, Konkurrenten um den Goldthron (siehe Artikel unten).

Ist damit die saudische Welt wieder in Ordnung? Lächerlich! Der Herr Prinz selbst steht an vorderster Front in Sachen Selbstbereicherung. Er lässt seine Geschäfte allerdings, wie die New York Times zu berichten weiss, stets über mehr oder weniger verschleierte Kanäle abwickeln: eine 500 Millionen Dollar Yacht im Jahr 2015, ein Gemälde von Leonardo da Vinci (angeblich ist doch europäische Malerei im super-frommen Staate S-A verpönt??) für 450 Millionen $- der höchste, bisher gezahlte Preis für ein Gemälde- und nun auch noch ein Schlösschen à la Versailles in Frankreich für mehr als "bescheidene" 300 Millionen $. Zählt man die Summen zusammen, kommt ein ganz netter Betrag heraus, den der Herr "Reformer-Prinz", der bisher noch keine einzige wirkliche Reform getätigt hat, so nebenbei abzweigt. Ganz ohne Korruption, versteht sich??

Sollte er mit dem vielen Geld, das er da verschwendet, nicht lieber die Kinderlein in Jemen ernähren, die wegen ihm verhungern und sollte er nicht lieber allgemein Gutes tun, wie sein Glaube es verlangt - theoretisch? Oder, wie wäre es, neue Schulbücher für die saudischen Schulen drucken zu lassen, die statt Hass auf Christen und Juden, echte Wisschenschaft und Reformen lehren? Ach, was gäbe es da Vieles zu tun.

Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt vom Herrn Superturboreformer- in- Theorie. Praktisch verschleudert er die Milliarden lieber für prinzlichen Lustgewinn.

(zu Weihnachten 2017)

___________

Mohammed bin Salman, Kronprinz von eigenen Gnaden, liess vor zwei Wochen mehr als 200 Mitglieder der königlichen Familie, Minister und Geschäftsleute festnehmen. Angeblich um die Korruption im Staate zu bekämpfen und dem Volk zu vermitteln: "Niemand steht über dem Gesetz."

So schön, so gut, wenn es denn wirklich so wäre. In einem Rechtsstaat hat ein Festgenommener das Recht auf Verteidigung und Anhörung, das Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren, das - sofern eine Schuld eindeutig nachgewiesen werden kann- mit einer Verurteilung und angemessenen Strafe endet.

NICHT JEDOCH IN SAUDI-ARABIEN. HIER HERRSCHT NICHT DAS RECHT, SONDERN DIE WILLKÜR VON PRINZENS GNADEN. Die Festgenommenen wurden in einem Hotel untergebracht, wo sie auf dem Boden des Ballsaals schlafen mussten. Keine Spur von ordentlichem Gerichtsverfahren, im Gegenteil: Diejenigen der Festgenommenen, die bereit sind, einen Grossteil ihres Vermögens dem saudischen Staat, d.h. im Klartext, dem machthabenden Prinzen und seinen Anhängern zu überschreiben, sollen angeblich frei kommen. Der eigenartige Deal soll zwischen 50 bis mehrere 100 MILLIARDEN DOLLAR in die königliche Kasse spülen, die angeblich ziemlich leer ist. Die "Financial Times" schrieb letzte Woche sogar von 70% des Vermögens der Festgenommenen.

Nun spricht natürlich gar nichts dagegen, in einem Staat, der offensichtlich hoch korrupt ist, endlich einmal die Korruption zu bekämpfen. Im Gegenteil! Aber was hier getrieben wird, ist, die eine Korruption gegen eine andere auszutauschen.

Entweder sind die Festgenommenen und Beschuldigten korrupt und haben ihre Vermögen auf illegale Art und Weise SEIT JAHRZEHNTEN zusammengeschaufelt - Dann muss man fragen, warum wurden sie nicht schon längst angeklagt und rechtmässig verurteilt? Oder warum werden sie zumindest nicht jetzt vor ein ordentliches Gericht gestellt in einem rechtlich einwandfreien Verfahren, das ihnen diese Korruption nachweist?

Oder sie sind nicht schuldig - Dann hätten weder der Prinz noch sonstwer das Recht, sie einfach festzunehmen und mit Erpressung - denn um solche handelt es sich - die eigenen leeren Kassen mit dem Vermögen dieser Leute aufzufüllen. Man erinnere sich: Ein Prinz, der vor kurzer Zeit "ganz spontan" eine 500 Millionen-Yacht gekauft hat. Kein Wunder, ist er pleite, wenn er in diesem Stil lebt.

Und kein Wunder, ist der saudische Staat = Königshaus auch ansonsten pleite, wenn für Milliarden Dollar permanent Waffen in den USA und dem UK und anderswo zusammengekauft werden. Um das untenstehende Ergebnis (s. nächster Artikel) zu erzielen.

20. Nov. 2017

______

Yemen facing largest famine the world has seen for decades, warnt die UNO.

Mark Lowcock, the UN Emergency Relief Coordinator bereiste Yemen, um sich ein Bild der Situation zu machen.

17 Millionen Yemeniten hungern; es gibt nicht genügend Nahrungsmittel, keine Medikamente und die Cholera grassiert. Die Häfen und Flughäfen sind geschlossen, blockiert. Es kommt keine Hilfe durch.
Und warum ist das so?

Weil der Herr Kronprinz von eigenen Gnaden von Saudi-Arabien mit der Hilfe vor allem britischer und amerikanischer, aber auch deutscher Waffen, die Yemeniten bekämpft. Da sie nicht machen, was er will. Da sie angeblich mit Iran unter einer Decke stecken. Da der Herr Prinz an Profilierungssucht leidet und es den westlichen Waffenverkäufern egal ist, was er mit den von ihnen gelieferten Waffen für mörderische Pläne ausführt. Hauptsache, der Rubel rollt und die Kassen der westlichen Waffenlieferanten werden satt voll.

Hatte da nicht vor zwei Jahren (4.Dez.15) Herr Roettgen im Bundestag auf Tränendrüsendrück-Manier gemacht, man müsse in den Krieg in Syrien eingreifen, um die armen Mädchen zu retten („...Wenn man sich als Mutter... auch nur in ein Mädchen versetzt, das verkauft wird... wenn man sich nur das Gesicht eines Mädchens vorstellt...“), blah, blah, blah. Sollte er da nicht lieber dafür plädiert haben und plädieren, dass man die Waffenlieferungen einstellt?  Natürlich geht es hier nicht um Syrien, sondern um Yemen, aber hungernde und bedrohte Kinder sind hungernde und bedrohte Kinder, egal ob es sich um Syrien oder Yemen handelt. Will man die Zustimmung von Politikern zu Krieg, wird fleissig die Humanität vorgeschoben. Geht es um Waffenverkäufe, wird man auf dem humanitären Auge aber auch wirklich total blind.

Die Herren im Westen überschlagen sich mit ihren Waffenverkäufen und -lieferungen an diesen Prinzen. Saudi-Arabien ist ja absolut unfähig, irgendwelche eigenen Waffen herzustellen. Wenn der Westen endlich die Waffenverkäufe an diese Geldsäcke einstellen würde, wäre der Krieg bald zu Ende.

Die Analysten in den USA und in Europa versuchen die Taten und Untaten dieses Prinzen zu interpretieren und heraus zu finden, ob das, was er tut, nun positiv ist, oder ob es sich dabei doch nur um brutale Festigung seiner Macht handelt.

Betrachtet man den von ihm losgetretenen Krieg gegen Yemen und die Implikationen für die Yemeniten, vor allem die Schwächsten, die Kinder, muss man sagen, es ist pure Brutalität. Ein machtgeiler Prinz, einer von offenbar Tausenden, will seine Macht demonstrieren und festigen. Im Kampf gegen die grosse Konkurrenz sind alle Mittel recht.

Kushner und Trump loben ihn auch noch dafür. Klar, Geld fliesst in Massen, die US Kriegsindustrie bekommt Aufträge wie verrückt, für Milliarden Dollar. Und Trump kann den Arbeitern zu Hause weismachen, dass er deren Arbeitsplätze gesichert hat. "Make America great again", unter anderem auf Kosten der unschuldigen Kinder Yemens.

Pfui, kann man da nur sagen. Und zwar "Pfui" für alle, die den Saudis diesen Krieg mit Waffenverkäufen ermöglichen. Und sie damit auch noch ermuntern, weitere Kriege ins Auge zu fassen, gegen Iran z.B. Denn der Prinz will ja beweisen, was für ein toller Hecht er ist.

Dafür bietet er dem Westen als Schmusezückerchen so ein bisschen Freiheitsgetue an. Irgendeine Idee von autofahrenden Frauen - als ob das echte Freiheit bringen würde, dazu gehört schon mehr. Und seine  "Vision" einer "Weltstadt", einer Art Spielwiese für reiche Westler und Saudi-Männer, die sich dort amüsieren können sollen. Das versteht dieser Herr unter "Turboveränderungen"- lachhaft!

Und die UNO steht dabei und jammert ein bisschen, dass sie mehr Geld braucht, um Hilfsgüter senden zu können. Die UNO ist eine Organisation von Feiglingen. Länder, die Kriege vom Zaun brechen und solche, die die Ersteren dabei unterstützen, gehören aus der Organisation verbannt, solange, bis sie sich wieder wie Menschen aufführen und die Kriege beenden. Das sollte für alle gelten, arme und reiche Länder, saudische Prinzen und US Trampeltiere.

Die UNO wird ihrer eigenen Zielsetzung tagtäglich untreu, nämlich dem Ziel, Kriege zu verhindern. Wenn es um schwerreiche Ölmagnaten geht, um mächtige Länder, wie die USA oder um notorische Störenfriede, ist die UNO so hilflos, wie man nur sein kann.

(10. 11. 2017)